Archiv für den Monat September 2013

Interview mit Caroline Sommer

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA© Caroline Sommer

 

Ihr Lieben,

heute habe ich wieder ein Interview mit einem „Elisabeth“-Castmiglied für Euch und möchte Euch anhand dieses Interviews die Musicaldarstellerin und Designerin von „La Maison Sud“ –Caroline Sommer –  vorstellen.

Caroline Sommer hat sich in den Bereichen Musical, Gesang, Ballett, Stepptanz, Jazz und Schauspiel an verschiedenen Ausbildungsstätten in New York, der Schweiz und Deutschland weiterbilden lassen.

Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie unter anderem in Basel in Stücken wie „Hexenjagd“,  „Hamlet“  und „Faust“, und danach bei der Steptanzgruppe „Crazy Feet Company“. Mit dem Musical „Band in Palace“ ging Caroline von 1997 bis 1998 auf Tour durch die Schweiz. Im „Variété de Bâle“, zeigte sie Ausschnitte aus „Grease“ und „Cabaret“ als Sandy und Sally, bevor es sie im gleichen Jahr ans Bernhard Theater Zürich führte, wo sie in „La Cage aux Folles“ die Rolle der Cagelle übernahm und außerdem noch für die Steptanzchoreographie verantwortlich war.  2000 verschlug es sie dann nach Füssen um in „Ludwig II“ als Cosima Wagner und als Swing auf der Bühne zu stehen, bevor sie wieder in die Schweiz zurück ging, um dort die „Ellie“ im Musical „Showboat“ zu spielen. Danach war sie im „Theater an der Wien“ bei „Jekyll & Hyde“ als Lady Beaconsfield engagiert. Es folgten weitere Engagements wie  „My Fair Lady“, „Anatevka“ und die „Cats“-Tour (Jellylorum und Gumbie), bevor sie erstmalig mit Ludovika/Frau Wolf und Cover Sophie Teil der Cast von „Elisabeth“ in Stuttgart wurde. Im Jahr 2007 gastierte Caroline Sommer mit der Wiener „Elisabeth“-Produktion in Japan in den gleichen Rollen wie schon in Stuttgart. Nachdem sie dann im selben Jahr Teil des Ensembles von „Ewigi Liebi“ (Zürich, Bern) wurde und dies in der Hauptrolle der Heidi auch bis 2011 blieb, spielt sie nach „Gotthelf“ bei den Thunerseespielen, aktuell bei „Elisabeth“ in Wien mit. Dort ist sie als Gräfin Esterhazy-Lichtenstein und Cover Ludovika / Frau Wolf und Cover Sophie zu sehen. Neben ihrer Musicaltätigkeit ist sie wie oben bereits erwähnt, Designerin von „La Maison Sud“.Auf der Webseite von „La Maison Sud“ bietet Caroline verschiedene Produkte im Landhausstil an, wie beispielsweise Täschchen, Tischaccessoires, Kissen, Lavendelprodukte und Kinderkleider.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen!

 

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

So was find ich ja immer schwierig. Probieren wir es mal: Kreativ, intelligent, sensibel, romantisch, mit vielen Talenten. Offen und tolerant. Mich kann nichts so schnell aus der Ruhe bringen, Kämpfer für Gerechtigkeit. Selbstkritisch.

 

Was ist für Dich das schönste am Tag?

 Siehe nächste Frage

 

Was macht Dich glücklich?

Diese zwei Fragen möchte ich gerne zusammen nehmen. Mit Freunden essen und quatschen, im Café zu sitzen und in der Sonne ein Buch zu lesen. Das Sonntagsfrühstück mit frischen Croissants, Butter und Himbeermarmelade geniessen. Mit meinem Hund spazieren zu gehen. Im türkisfarbenen Meer zu schwimmen. Den Duft des Südens zu riechen. Nach einer gelungenen Show den Applaus des Publikums zu erfahren. Wenn jemand meine Sachen kauft. Lob zu bekommen für eine gute Vorstellung (obwohl ich das erst lernen musste, Lob anzunehmen). Stolz zu sein auf das, was ich erreicht oder gerade gemacht habe.

 

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Musik und Singen

 

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Ich bin manchmal etwas chaotisch und habe viele neue Ideen und dann fällt es mir sehr schwer Prioritäten zu setzen.

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Einen lieben Menschen, ein Messer und Streichhölzer, um Feuer zu machen. Also mal ganz praktisch gedacht.

 

Was wünschst Du dir für deine Zukunft?

Dass ich noch lange Leute glücklich machen kann mit meinem Gesang und dass ich noch lange auf der Bühne stehen darf.

 

Wenn Du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann Deine Fähigkeit/en?

 Fliegen und unter Wasser atmen und die Ungerechtigkeiten in der Welt bekämpfen

 

Deine Lieblingsfarbe ist:

alle Farben des Meeres, von Weiss, Türkis, Hellblau bis Tiefblau

Dein Lieblingsauto ist: Cabrio, ich liebe das „oben ohne-Gefühl“, aber bitte mit umweltfreundlichem Verbrauch, vier Plätzen und Stoffdach.

Dein Lieblingstier ist: Hunde und Erdmännchen

Deine Lieblingskleidung ist:

Ich trage oft Jeans und im Sommer müssen es leichte Sommerkleidchen sein und Flip Flops

Deine Lieblingsmusik ist:

Crossover von Pop, Rock, Jazz bis Oper, ausser Schlager und Volksmusik (Hilfe!)

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist:

Ich habe gerade das Buch von Nina George fertig gelesen: „Das Lavendelzimmer“, die Hauptfigur hatte eine literarische Apotheke, den Gedanken find ich schön, dass es quasi für jedes „Leiden“ ein Buch gibt, welches dir hilft. Und jetzt für die Ferien lese ich gerne Krimis die im Süden spielen, also von Andrea Camilleri „Commissario Montalbano“ und von Martin Walker die Geschichten von Bruno. Und ich werde auch das neue Buch von Dan Brown „Inferno“ in den Koffer packen.

Dein Lieblingsfilm ist:

Da gibt es mehrere und auch immer wieder Neue. Spontan fällt mir da ein: Avatar, The Best Exotic Marigold Hotel und vor Weihnachten schaue ich mir immer wieder „Tatsächlich Liebe“ an. Die alten Gene Kelly Filme, White Nights, The Fisher King……

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist:

Als ich vor drei Jahren mal wieder für einige Zeit in New York war, hab ich mir wirklich viele Sachen angeschaut und mir gefiel besonders gut „Billy Elliot“ und „Memphis“.

Schauspiel, Ausbildung, usw .

 

Wieso wolltest Du Musicaldarstellerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Als Kind habe ich öfters Gene Kelly in seinen Musicalfilmen gesehen und das war alles das, was ich so gerne machte als Kind: Tanzen, Singen und Geschichten erzählen und in andere Rollen schlüpfen. So hab ich erstmal als Hobby getanzt und gesungen und später im Gymnasium angefangen Theater zu spielen. Und das hat alles immer Spass gemacht und so entstand der Wunsch, diesen Beruf zu wählen.

 

Deine Ausbildung zur Musicaldarstellerin hast Du in Basel und an der Stella Academy in Hamburg absolviert. Wie lief Dein Ausbildungsweg ab?

In Basel gibt es ja leider keine Musicalschule, also habe ich alles einzeln privat gelernt: an einer Ballettschule Ballett, an einem anderen Ort Jazztanz, dann war ich auch bei den Crazy Feet als Steptänzerin dabei, wo ich die meiste Bühnenerfahrung gesammelt habe, Gesangsstunden und Schauspielunterricht kamen dann später noch dazu. An der Stella Academy in Hamburg kam das dann endlich alles zusammen und ich konnte auch mein Musicalrepertoire erweitern und viele Musicals überhaupt erstmal kennenlernen. Dort erhielt ich sozusagen noch den letzten Schliff, um auch als Profi gerüstet zu sein.

 

Des Weiteren hast Du Deine Ausbildung auch in New York erhalten. Was kannst Du uns über diese Zeit berichten?

Ich habe in New York vor allem getanzt, am Broadway Dance Center und bei Steps. Ich war von dem sehr hohen Niveau der Leute beeindruckt. Da kann man sich immer wieder eine Scheibe abschneiden.

 

Was war Dein positivstes und was Dein negatives Erlebnis während Deiner Ausbildungszeit dort?

Positiv war, dass es mich darin bestärkt hat, wirklich diesen Beruf zu wählen und negativ oder nachdenklich hat mich gemacht, dass ich gesehen habe, wie viele tolle Leute es dort gibt, die doch keinen Job haben oder nebenher noch als Kellner arbeiten müssen, weil es sonst nicht reicht.

 

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich eine MusicaldarstellerIn haben?

Neben Talent (wenn möglich in allen drei Sparten), Durchhaltewillen, die Ausdauer immer weiter an sich zu arbeiten, Selbstvertrauen aber auch Selbsteinschätzung, Flexibilität, Teamgeist, Kollegialität, Kritikfähigkeit.

 

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Immer wieder neue Rollen zu spielen, die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen und auch mal neue Wege zu gehen.

 

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Für einige bin ich mittlerweile doch schon zu alt. Aber eine der drei Frauenrollen in Mamma Mia würde ich doch noch gerne spielen.

 

Was war bisher Deine schönste Rolle?

 Da gibt es mehre: Sabe aus „Ewigi Liebi“, Sophie in „Elisabeth“. Immer wenn eine Figur eine Entwicklung durchmacht und ich viele verschiedene Facetten zeigen kann. Wenn ich selber in meinen Ausdrucksmöglichkeiten wachsen kann.

 

Du warst Teil der Tourproduktion von „Cats“ und  hast dort die Rollen Gumbie Cat und Jellylorum performt. Die „Cats“-Tour verlief  dann durch Deutschland und die Schweiz. Wie waren Deine Tourerfahrungen?

Man wächst als Ensemble sehr eng zusammen. Meistert gemeinsam Probleme und erlebt so manche Abenteuer und Geschichten, auch ausserhalb des Theaters. Sehr spannend immer wieder neue Stätdte und Leute kennenzulernen.

 

Spielst Du lieber an einem festen Standort oder reizt Dich eine Tourproduktion eher?

 Ich bin doch lieber an einem Ort, aber wenn ein tolles Stück auf Tournee geht, könnte ich mir das auch nochmal vorstellen.

 

Cats © Udo Weger 1.9.2005© Caroline Sommer

Du hast in der Schweiz, in Basel, Deine Musicalausbildung erhalten. Wie war es für Dich vor kurzem wieder in der Schweiz in dem Stück „Ewigi Liebi“ die Hauptrolle der Heidi darzubieten?

Es war toll, endlich mal wieder zu Hause zu sein und in meinem Heimatland ein so grossartiges lustiges Stück spielen zu dürfen und das dann auch noch auf „Schwyzerdütsch“. Jetzt konnten mich auch Leute sehen, denen eine Reise ins Ausland nicht möglich gewesen war. Die Freunde wieder ganz nah zu haben und sie oft zu sehen. Mir ein zu Hause einzurichten, was länger bewohnt ist als nur 6 Monate oder ein Jahr. Ich habe es sehr genossen.

 

Dieses Stück hast Du von 2007 bis 2011 gespielt. Ist es für Dich etwas Besonderes, so lang Teil einer  Produktion zu sein?

Hier hatte ich wirklich die Gelegenheit von Anfang  bis Ende bei einer Produktion dabei zu sein. Also von der ursprünglichen Idee, die Entwicklung mitzuverfolgen, wie es sich verändert hat über die Zeit. Aber auch so viele liebe Kollegen kennenzulernen und über einen so langen Zeitraum miteinander zu spielen, da lernt man sich ganz gut kennen und es ist auch spannend gerade bei sehr jungen Darstellern deren Entwicklung zu sehen.

„Elisabeth“

 

Du warst in der Rolle der Ludovika/Frau Wolf und Erzherzogin Sophie mit der Produktion „Elisabeth“  in Japan auf Tour. Wie war es für Dich in Japan zu spielen?

Für uns alle war das ein einmaliges Erlebnis, ja irgendwie auch ein Abenteuer, wir waren damals 2007 die erste deutschsprachige Produktion in Japan. Die total andere Kultur, die Menschen, das Leben in diesem Land kennenzulernen war total spannend und aufregend. Das japanische Publikum bestand hier vor allem aus Frauen, die konnten sich besonders gut mit der Situation der Kaiserin „Elisabeth“ identifizieren. Diese tolle Resonanz zu spüren auch am Bühneneingang, die vielen Fans zu sehen. Wir kamen uns manchmal wie Popstars vor und ich würde es jederzeit wieder machen.

 

Des Weiteren hast Du diese Rollen auch schon in Stuttgart performt. Konntest Du für die aktuelle Spielzeit in Wien  davon profitieren?

Oh ja, gerade was Ludovika/Frau Wolf angeht. Ich hatte kaum Proben für diesen Part und musste aber die Generalprobe spielen, weil Carin Filipcic noch eine andere Show spielte. Und so hab ich mich trotzdem ziemlich sicher gefühlt. Und natürlich musste man auch nicht mehr so viel Neues lernen was den Text und die Choreographie anbelangte. Das war sehr praktisch.

 

Was ist für Dich das besondere an „Elisabeth“?

Das es auch nach 20 Jahren immer noch so erfolgreich ist, spricht für die Qualität dieses Stückes und ich bin stolz darauf, Teil davon zu sein.

 

Auf was hast Du Dich bei diesem Engagement am meisten gefreut, als Du erfahren hast, dass Du Teil der Cast werden wirst?

Die Chance zu haben, bei dieser Jubiläumsproduktion mitzumachen, das ist irgendwie etwas Besonderes und natürlich auch mal wieder in Wien zu spielen. Und gefreut hab ich mich auch, mit einigen Kollegen, die ich noch aus Stuttgart oder Japan kannte, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

 

Gibt es etwas was Du an Deiner Rolle der Gräfin Esterhazy-Lichtenstein am besten/besonders findest? Falls ja, was ist das für Dich?

Natürlich die Szene mit den Dienstmädchen (Boudoir) und dieses Hin und Her der Loyalität einerseits zu Sophie und dann immer stärker aber auch zu Elisabeth.

 

Du coverst auch die Rolle der Ludovika / Frau Wolf  wie ist es für Dich diese Rolle zu spielen und was empfindest Du als Besonderheit der Rolle?

Dass man eben zwei ganz unterschiedliche Charaktere spielen kann, auch was das Stimmliche anbelangt. Das macht Spass.

 

Hast Du ein Lieblingslied und/oder eine Lieblingsszene bei „Elisabeth“, falls ja- welche?

Frau Wolfs Salon: ich mag dieses immer wieder neue Flirtspiel zwischen Lucheni und Frau Wolf. So bleibt es spannend und knisternd. Und Schach: diese Idee mit den Pferdchen auf dem Spielbrett finde ich super.

Und natürlich als Ensemble gefällt mir „Milch“ am besten, weil das als Gruppe so eine tolle Energie gibt und in diesem genialen Schlussakkord gipfelt.

 

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

 Ich spiele immer alle sechs Shows

 

Was machst Du während der Pause zwischen dem 1. und dem 2. Akt?

Das ist unterschiedlich, ich checke kurz mails und Facebook, lese, quatsche mit Kollegen oder nähe noch schnell irgendwelche Kleinigkeiten für mein Geschäft.

 

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Wir hatten am Anfang sehr oft Probleme mit der Technik. An einem Abend warteten wir unten in der „Gruft“ um für den Prolog hochgefahren zu werden und wir warteten und warteten und nichts passierte. Es gab da ein Computerproblem und nichts ging mehr. Schliesslich liessen sie uns wieder aus unserem „Käfig“ raus und es hat doch ca 40 min gedauert bis der Computer soweit wieder einsatzbereit war, dass wir dann doch noch die Show spielen konnten. (Wir hatten uns innerlich schon auf eine konzertante Version eingestellt)

 

Wie lange kannst Du dir noch vorstellen bei „Elisabeth“ mitzuspielen?

Ich habe nochmal verlängert bis Anfang Februar. Ich denke, das wird dann aber fürs erste reichen.

 

Warum sollten sich die Leute Deiner Meinung nach „Elisabeth“ ansehen?

Tolle Musik, grossartige Darsteller, eine dramatische Geschichte und natürlich auch was fürs Auge. Alles was ein gutes Musical eben braucht.

La Maison Sud –   http://www.lamaisonsud.com

 

Wie entstand die Idee zu  „La Maison Sud“ und was bietest Du auf Deiner Webseite genau an?

Vor vier Jahren habe ich für eine Freundin ein erstes Täschchen genäht. Und das hat sehr viel Spass gemacht und vor allem war ich stolz darauf, etwas in den Händen zu halten, was man selbst gemacht hatte. Das ist ja sonst bei unserem Beruf nicht der Fall. Dann kamen immer mehr Ideen und Sachen dazu, was man noch alles machen könnte. Und dann kam der erste Markt, an dem ich meine Sachen verkaufte und die Resonanz war sehr positiv. Der Traum von einem eigenen Laden kam dann auf, aber das wäre schwierig geworden in Verbindung mit dem Musical und das wollte ich auf keinen Fall aufgeben. Und so kam es quasi zu einem Laden im Internet. So kann ich die Sachen anfertigen, egal wo ich gerade engagiert bin.

 

Was ist das Besondere an „La Maison Sud“?

Dass alle Kreationen aus Stoff von mir selbst entworfen und mit viel Liebe genäht wurden.

 

Was würdest Du demjenigen raten, der auch selbst so etwas auf die Beine stellen möchten?

Es steckt wahnsinnig viel Arbeit dahinter und oft wird man allein nicht allem gerecht. Da fehlt es dann meistens wegen mangelnder Zeit am tollen Internetauftritt, Werbung, etc. Also muss man dann eben doch das Geld ausgeben und sich ab und zu mal einen Profi dazuholen, weil alles selber zu machen, dafür hat der Tag dann doch zu wenig Stunden oder man muss sich eingestehen, dass man es selbst nicht so richtig gut hinbekommt und das jemand anderes das besser kann. Es ist immer schön, wenn man noch einen Partner hat, mit dem man sich die Arbeit etwas aufteilen kann.

 

Designst Du alles selbst oder hast Du noch Mitarbeiter die dies für Dich tun?

Ja ich designe alles selbst, von der Idee im Kopf bis zu den Prototypen und schlussendlich zum fertigen Produkt.

 

Woher nimmst Du Deine Inspirationen für Deine Arbeit  von  „La Maison Sud“?

Von meinen Entdeckungsreisen durch den Süden, aber auch von anderen Geschäften, die Sachen aus Stoff anbieten, da sehe ich Dinge, die mich inspirieren oder auch die Stoffe selbst. Oft weiss ich schon genau, was ich damit machen will.

 

Liebe Caroline- vielen lieben Dank, dass Du so viel Zeit für dieses Interview investiert hast und die Fragen beantwortest hast. Ich wünsche Dir für Deine berufliche und private Zukunft nur das Beste!

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