Interview mit Karen Selig-Deininger

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c Daniela Möllenhoff© Daniela Möllenhoff / Karen Selig-Deininger

Ihr Lieben,

meine heutige Interviewpartnerin ist die Musicaldarstellerin Karen Selig-Deininger, die zurzeit im Musical „Tarzan“ in Hamburg im Ensemble und als  Cover Jane zu sehen ist.

Karen absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin, nach einem Intensivworkshop an den Performing Arts Studios Vienna, an der Stella Academy Hamburg und an den Stage Holding Studios Hamburg.

Nach ihrem Abschluss an der Stella Academy in Hamburg, heutige Joop van den Ende Academy,  spielte sie bei den Burgfestspielen Bad Vilbel im Musical „Evita“ die Rolle der Mistress. Von 2003 bis 2004 spielte sie die Olivia Newton John  in „Thank you for the music- a tribute to ABBA“, bevor sie 2004 bis 2006 im Palladium Theater Stuttgart im Musical „Mamma Mia!“ als Swing und Cover Sophie zu erleben war. Auch in den darauffolgenden 3 Jahren blieb sie in Stuttgart und performte dort im Apollo Theater in die „3 Musketiere“  die  Position eines  Swing´s  und coverte die Rolle der Constance. Des Weiteren nahm Karen 2009 ein eigenes Album mit dem Titel „By The Way“  auf. Es folgten diverse Solo- aber auch Bandauftritte im selben Jahr. Nachdem sie dann als Assistenz der musikalischen Leitung bei den  Thurn und Taxis Schlossfestspielen Regensburg gearbeitet hat, ging sie mit der „Musical Fieber“-Produktion auf Tour und stand dort als Solistin auf der Bühne.  Im Jahr 2010 tourte sie dann mit „Dreams of Musical“ wieder durch Deutschland. Nach dieser Produktion widmete sich Karen wieder einer En-Suite-Musicalproduktion und spielte in „Grease“ die Rolle Marty und war erstes Cover der Rolle Sandy. 2011 bis Mitte 2012 tourte Karen dann mit der Produktion „Cats“ und war dort als Jellylorum und Griddlebone auf der Bühne zu sehen.

Nun  ist  Karen seit Oktober 2012 Castmitglied des Musicals „Tarzan“ in Hamburg und steht dort im Ensemble auf der Bühne und covert außerdem die Rolle der Jane.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen des Interviews!

 

Allgemeines

 

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Ich würde mich als einen Mensch bezeichnen, der zwar nicht immer richtig handelt, sich aber wenigstens sehr darum bemüht.

 

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Klingt kitschig, aber wahr: Der Applaus des Publikums am Ende der Show. Man bekommt durch die glücklichen Gesichter der Leute so viel zurück. Da geht einem das Herz auf!

Ansonsten das Frühstück!!!!!

 

Was macht Dich glücklich?

Tiere denen es gut geht, eine Tüte Chips, meine Hunde, mein Mann, meine Freunde, meine  Familie, gute Musik und noch mehr Chips!!!!!

 

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Ohne meine Wärmflasche (ich hab 365 Tage im Jahr kalte Füße).

 

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Ach, so einige….  ich bin z.B. extrem Lollisüchtig und meine Taschen sind ständig voll mit Bonbonpapierchen.

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meinen Mann, eine Zahnbürste und Zahnpasta.

 

Deine Lieblingsfarbe ist: Die Augenfarbe meines Mannes.

Dein Lieblingsauto ist: Porsche Panamera in Matt-Schwarz oder ein Audi R8.

Dein Lieblingstier ist: Von Spinne bis Elefant alles. Aber meine zwei Hunde sind schon meine größte Liebe!

Deine Lieblingskleidung ist: Meist eher bequem.

Deine Lieblingsmusik ist: Einmal quer durch die Musikgeschichte. Ob Rod Stewart, Carpenters, Fanta 4, Seeed, Ella Fizgerald,, Daft Punk, Eva Cassidy oder Pink. Alles grandiose Juwelen!

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: zurzeit unser Hochzeitsbuch!

Dein Lieblingsfilm ist: Some like it hot, Club las Piranjas.

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: West Side Story.

 

Wenn du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

Ich würde so manchem Entscheidungsträger einen Tag im Leben und Leiden eines anderen geben. Ob Kind, Tier oder Mensch. So würde die Welt, glaub ich, ganz schnell ein Stück weiter in die richtige Richtung katapultiert werden.

 

Was für eine Frage in einem Interview wolltest Du schon immer gestellt bekommen, und was wäre dann gleich Deine passende Antwort?

Frage:    Was machst du morgen?

Antwort: Dasselbe wie jeden Tag: Ich probiere die Weltherrschaft an mich zu reißen. Muuhaaaa!!

 

Schauspiel, Ausbildung, usw .

Wieso wolltest Du Musicaldarstellerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Meinen „Aha-Moment“ hatte ich ganz klar mit 6 Jahren. Damals war ich mit meinen Eltern in „Cats“ und mein erster und einziger Gedanke war: MOMENT! Es gibt einen Beruf indem ich herumspringen, turnen und singen darf. Perfekt!!! Das will ich machen!!! Und so kam es dann auch.

 

Deine Ausbildung zur Musicaldarstellerin hast Du an der Stella Academy Hamburg (später Joop van den Ende Academy) absolviert. Gibt es etwas, was Du an dieser Schule besonders findest, vielleicht sogar im Vergleich zu anderen Schulen? Wieso hast Du Dich für diese Schule entschieden?

Die Entscheidung wurde recht unkompliziert getroffen. Ich habe mich etwas informiert, beworben, wurde als erstes zur Stella Academy eingeladen, wurde dort angenommen und so  war die Sache für mich klar. Im Nachhinein betrachtet war ich sicherlich etwas naiv, aber dann dort doch schon auch gut aufgehoben. Der Unterricht war gut strukturiert, intensiv und zielgerichtet. Vor allem aber waren es nur eine Hand voll Schüler und so musste man nicht fürchten, in der Masse unter zu gehen.

 

Was sind Deine positiven, aber auch negativen Erfahrungen, die Du mit Deiner Ausbildungszeit verbindest?

Zu den positiven Erfahrungen gehört ganz klar die Möglichkeit an sich zu arbeiten, unglaublich viele interessante Leute kennen zu lernen und den ganzen Tag das machen zu können, was einem eigentlich so Spaß macht.

Weniger schön ist es, wenn man das gleich nach dem Aufstehen machen muss! Um 9.30 Uhr an der Stange im Ballettraum zu stehen war für mich teilweise wie ein Alptraum!!!! Auch nicht einfach war es mit meinem ständigen Heimweh klarzukommen. Zu Beginn der Ausbildung war ich 16  und eigentlich noch nicht so weit mich von meinem kompletten sozialen Umfeld zu trennen. In dieser Zeit war ich der absolute Lufthansa-Stammkunde!!!!

 

Vor Deiner Ausbildung hast Du 2000 einen Intensivworkshop Performing von den Arts Studios Vienna besucht. Was kannst Du uns über diese Erfahrung berichten?

Für mich war dieser Workshop sehr wichtig, weil ich mich das erste mal mit anderen Mädels und Jungs, mit denselben Interessen, messen konnte. Ich hab auch das erste mal einen Einblick bekommen, was mich in den nächsten Jahren erwarten wird. Das war schon wahnsinnig spannend.

 

Würdest Du allgemein sagen, dass es für Schauspiel- oder Musicalstudenten von Vorteil ist, vor oder auch während der Ausbildung an Workshops teilzunehmen?

Auf jeden Fall! Durch Workshops bekommt man immer wieder andere Eindrücke, Ideen, Erkenntnisse und (wenn es gut läuft) Offenbarungen. Alle Erfahrungen die man in diesem Beruf macht, fügen sich ständig zusammen wie ein Mosaik. Ich kann es nur jedem empfehlen aktiv nach Erfahrungsstückchen zu suchen.

 

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein MusicaldarstellerIn haben?

Man sollte sein Ego unter Kontrolle halten können. Divenhaftes Benehmen stresst nur die armen Menschen die mit einem arbeiten müssen. Dann finde ich Interesse an der Arbeit der anderen Abteilungen sehr, sehr wichtig! Wie funktioniert meine Show denn eigentlich? (Technik, Orchester, usw.). Spielfreude und Spontaneität sind sehr wichtig. Jedoch eines der wichtigsten Talente ist nicht das Singen, Tanzen oder Schauspiel, sondern die Fähigkeit ständige Ortswechsel und  die ständige Ungewissheit was als nächstes kommt in Kauf nehmen zu können. Nie zu wissen, wie das nächste Jahr, die nächste Monate oder gar Wochen aussehen werden, verlangt manchmal Nerven aus Stahl.  

 

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Dass man ohne großes Werkzeug Menschen begeistern und aus ihrem Alltag herausreißen kann.

 

Dein erstes Engagement war „Evita“ bei den Burgfestspielen Bad Vilbel. Wie würdest Du dieses Gefühl beschreiben, wenn man die Zusage für ein Engagement bekommt?

Jetzt geht’s los!!!!

 

Nach Deinen Engagements bei „Mamma Mia!“ (2004-2006, Stuttgart, Swing und Cover Sophie) und bei „3Musketiere“ (2006-2008, Stuttgart, Swing und Cover Constance hast Du Dich auf Dein Album „By The Way“ konzentriert, was 2009 erschien. Was möchtest Du uns über Dein Album erzählen? Was empfindest Du als das Besondere?

Die Songs auf dem Album sind wie Seiten aus meinem Tagebuch. Mir war von Anfang an sehr wichtig, dass, genauso wie es völlig unterschiedliche Lebensphasen und Tage gibt, meine Songs  diverse Stimmungen widerspiegeln müssen. Mal voll Temperament, mal voll Sommerfeeling, mal traurig, mal locker, eben so vielschichtig wie das Leben selbst. Es steckt sehr viel Intimes darin.

 

Wie war es für Dich, nach circa 5 Jahren Musical an Deinem eigenen Album zu arbeiten?

Es war einfach nur fantastisch und sehr spannend. Bei eigenen Songs kann man sich natürlich weder hinter einer Rolle noch hinter einem Regisseur verstecken. Man steht hinter dem Mikro als man selbst. Man entblößt sich komplett. Das war schon neu für mich.

 

Kannst Du Dir vorstellen in Zukunft noch einmal eine CD aufzunehmen?

Warum nicht…..

 

Mit beispielsweise „Dreams of Musical“ bist Du als Solistin auf Tour gegangen. Was spielst Du lieber, Tourproduktionen an ständig wechselnden Standorten oder eine Musicalrolle an einem festen Standort?

Das Tourleben hat absolut etwas für sich. Man sieht etwas vom Land/den Ländern,  muss sich um nichts kümmern und bekommt meistens ein „Rundum-Wohlfühl-und Sorglospaket“. Allerdings bleibt eben ein gewisser, doch sehr wünschenswerter Alltag komplett auf der Strecke (im wahrsten Sinne des Wortes). Bei einem festen Haus ist das anders. Wenn dann natürlich noch der Partner in derselben Stadt arbeitet, gleicht das schon einem Lottogewinn. Das kann dann nur noch übertroffen werden, wenn auch die Familie dort lebt!!! Dieses Glück werde ich jetzt in Stuttgart genießen können.

 

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Also Christine (Phantom der Oper) oder Maria (West Side Story) stehen schon noch auf meiner Liste.

 

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Ich denke, meine erste große Rolle wird immer einen ganz besonderen Stellenwert für mich haben. Das war „ Sophie“ in „Mamma Mia“ 

 

Bei der Tourproduktion „Cats“ hast Du die Rolle Jellylorum/Griddlebone übernommen. Wie war für Dich der Wechsel von einer Katze zu einem Affen? Was hat Dir an „Cats“ am besten gefallen?

Schwer war, sich das Fauchen abzugewöhnen (leider kein Witz). Dadurch dass beides extrem animalisch ist, kann man anfangs auch schon durcheinander kommen. Bloß ist die Körperlichkeit der beiden Tiere natürlich komplett konträr.

Bei Cats hat mich diese Grenzerfahrung einfach immer wieder gereizt. 8-mal die Woche, fast ununterbrochen und stundenlang eine Katze sein, das war schon sehr extrem. Ganz zu schweigen von der körperlichen Belastung. Aber genau das entfacht auch wieder den Ehrgeiz durchzuhalten. Es war eine harte, aber tolle Zeit!

 

Tarzan

TARZAN - Put-In am 30.10.12Karen als Jane im Musical „Tarzan“

© Stage Entertainment

Was ist für Dich das Besondere an „Tarzan“?

Tarzan ist eine perfekte Mischung aus spektakulärer Technik und Akrobatik, tollen Songs und Tanznummern, mit viel Herz und einer wichtigen Moral. Und das alles verpackt in ein wenig Disney-Magic.

 

Warum sollte man sich Deiner Meinung nach unbedingt das Musical „Tarzan“ ansehen?

Eben deshalb 😉

 

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

Normalerweise 8

 

Seit Oktober 2012 bist Du nun Teil des Ensembles von „Tarzan“. Wie lange hast Du am Anfang für die Verwandlung zum Affen gebraucht, und in wie viel Minuten schaffst Du es jetzt?

Im Gegensatz zum Cats-Make up ist ein Affe etwas einfacher. In ca 30 Minuten ist alles fertig.

 

Tarzan ist als ein sehr akrobatisches Musical bekannt, kam es dadurch bei Dir schon mal zu schweren Verletzungen?

 Klopf auf Holz-Nein!

 

War es schwierig für Dich, dich in die Rolle eines Affen zu versetzen? Hattest Du dafür eine besondere Vorbereitung?

Die Probenzeit bei Tarzan beinhaltet zum großen Teil Affenbewegungen. Es wird über  Wochen geübt, ausprobiert und improvisiert, es werden Videos und Bilder angeschaut und viel über das Verhalten von Gorillas gesprochen. So wächst man nach und nach in sein „Affen-Ich“ hinein.

 

Neben Deiner Ensembleposition bist Du außerdem noch Cover Jane. Was fasziniert Dich besonders an Jane?

 Jane ist natürlich eine Rolle, die die meisten Mädels einmal spielen wollen. Eine Disney-Prinzessin eben. Wirklich interessant wird die Rolle aber erst in der Tiefe. Sie ist ein Mädchen aus dem 19. Jahrhundert und aus gutem Stand. Selbstverständlich hatte man in dieser Zeit eigentlich nur hübsch auszusehen. Mehr war nicht wirklich erwünscht. Da sie aber von ihrem Vater aufgezogen und zur Eigenständigkeit erzogen wurde, ist sie ihrer Zeit weit voraus. Trotzdem wird sie hin und her gerissen zwischen tougher Wissenschaftlerin, Lady und Quasselstrippe. Ich liebe diesen Mix. Natürlich sind aber auch die Songs einfach nur traumhaft zu singen!

 

Was war Dein bisher schönstes Stage Door- Erlebnis?

Es sind die vielen kleinen Begegnungen und Gespräche die einen immer wieder erfreuen. Wenn man dann natürlich auch noch kleine Zeichnungen, Geschenkchen oder sonstiges, liebevoll gemachtes bekommt, freut einen das wahnsinnig!

 

Wenn Du am Wochenende eine Doppelshow spielst, was machst Du dann zwischen den Shows?

Das kommt ganz auf die Stimmung an. Manchmal quatscht man nur lange mit den Mädels in der Garderobe oder hat Spaß mit den anderen Kollegen,  manchmal (bis jetzt leider eher selten) schnappt man sich eine Decke und geht raus in die Sonne. Wenn es mal gar nicht anders geht, zieht man sich auch schon einmal zu einem Power-Nap zurück. Aber das nur sehr selten.

 

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Sehr schöne Situationen sind natürlich immer die, wenn etwas Harmloses, aber Unerwartetes passiert. Grandios war zum Beispiel, als ein Affe  mitten auf der Bühne und im Fokus des Zuschauers seine Hose verloren hat. Davon zehrt man sehr lange!!!!!!! Showstops an sich sind natürlich auch immer sehr spannend!

 

Wie lang kannst Du dir noch vorstellen bei „Tarzan“ mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?

Mein Vertrag geht bis Mitte nächsten Jahres, was dann passiert steht mal wieder in den Sternen.

 

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Mehr Vertrauen und Gelassenheit. Am Ende wird ja doch alles gut.

 

Liebe Karen,

vielen lieben Dank, dass Du dir trotz Deiner stressigen Wochen die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten. Ich wünsche Dir auch weiterhin viel Erfolg für Deine private und berufliche Zukunft.

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Über heutemalkreativ

Wir sind ein (heutemal-) kreatives Dreiergespann, was sehr an Musicals, Schauspiel und Musik interessiert ist. Auf unserem Blog wollen wir nun versuchen einige interessante Interviews zu führen. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schickt uns einfach eine Mail an: heutemalkreativ@web.de Viel Spaß! (:

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