Interview mit Melissa Muther

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Marc Dirkmann

© Marc Dirkmann/ Melissa Muther

Hallo Ihr heutemal- Kreativen,

ich habe wieder ein neues Interview für Euch! Dieses Mal von und mit der Sängerin Melissa Muther! Melissa studiert zurzeit Jazzgesang  an der Folkwang Universität der Künste in Essen und ist Sängerin der Band  „LUFTLINIE 391“. Schon  in ihrer Kindheit war Melissa sehr musikalisch und hatte ihren ersten richtigen Auftritt schon im Alter von 13 Jahren. Später setzte sie sich dann bei einem Contest gegen ihre Konkurrentinnen durch und hatte somit die Chance ihre erste eigene CD aufzunehmen. Um ihren Gesang weiterauszubilden begann sie mit 16 Gesangsunterricht zu nehmen. Bereits im Alter von 17 Jahren war sie dann Jungstudentin für Jazzgesang an der Musikhochschule in Nürnberg, wo sie ihre ersten Grundsteine für ihren beruflichen Werdegang legte und studiert nun in Essen Jazzgesang. Neben ihrem Studium  sammelte Melissa auch Erfahrungen in Bands und ist derzeit unter anderem Mitglied der A-cappella Band “Sonic Suite“, die im letzten Jahr Konzerte Deutschlandweit spielten, mit Dj Bobo auf Tour gingen und sogar durch  Asien und die Schweiz tourten. Nun ist sie außerdem Teil des Duo´s „LUFTLINIE 391“, gemeinsam mit Hanna Sikasa. Beide spielen auf ihren Konzerten Eigenkompositionen von Pop bis hin zu Akustik- Soul und   haben vor einiger Zeit ihre „Ausgeflogen!“ – Tour 2013 beendet und die nächste Tour ist  bereits für November geplant.

Wenn Ihr nun mehr über Melissa selbst , ihre Anfänge und vieles mehr erfahren wollt wünsche ich Euch nun viel Spaß beim Lesen des Interviews!

 

Allgemeines

 

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

… ich würde mich als einen von Grund auf fröhlichen, lebensfrohen Menschen beschreiben:

„Leben, lieben, lachen!“

 

Was ist für Dich das Schönste am Tag?

Ausschlafen ist für mich das Schönste an einem Tag.

 

Was macht Dich glücklich?

Gute Musik, liebenswerte Menschen und gutes Essen machen mich glücklich.

 

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

 Ohne meine Liebsten!

 

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

… Nun ja gut, also, ihr müsst wissen ich bin von Sternzeichen Stier und Stiere können ziemlich stur sein.

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Gesellschaft.

 

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Viel rumzureisen und viel von der Welt zu sehen!

 

Wenn Du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann Deine Fähigkeit/en?

Ganz klar: Beamen! Das würde so einiges erleichtern!

 

Deine Lieblingsfarbe ist: grün

Dein Lieblingsauto ist: Ich habe kein konkretes Modell oder eine Marke, die ich besonders gut finde.

Dein Lieblingstier ist: Affen

Deine Lieblingskleidung ist: Kleid

Deine Lieblingsmusik ist: Ganz Allgemein finde ich Soul, Funk und Pop am besten.

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: Das ABC der Schadenfreude

Dein Lieblingsfilm ist: Ronja Räubertochter

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: Wicked. Dieses Stück habe ich mir in London angesehen und war völlig hin und weg!

Copyright Reinhard Haberberger© Reinhard Haberberger/ Melissa Muther

 

Die Anfänge

 

Wieso wolltest Du Sängerin werden? Hat Dich dabei eine Person oder etwas anderes inspiriert?

… Oh, das weis ich noch wie gestern. Als ich 16 Jahre alt war, war für mich klar, dass es keinen anderen Beruf als Musikerin, im speziellen Sängerin für mich gibt. Ich hatte damals Unterricht bei Sylwia Bialas, einer grandiosen Jazzsängerin aus Würzburg.

Mit 16 habe ich also auch generell erst mit dem Gesangsunterricht begonnen. Zuvor hatte ich Gitarrenunterricht bei Martin Barfus. Martin sagte immer zu mir: „ Ach Melissa, singe doch zu deinem Gitarrenspiel!“ Deshalb habe ich immer mehr gesungen als Gitarre gespielt. Martin war auch derjenige, der mir Sylwia als Gesangslehrerin empfohlen hat.

Sylwia, wiederrum hat mich in eine Band, nämlich die Würzburger „TOM TORNADO DREAMBAND“ gesteckt, welche fast ausschließlich aus studierten Jazzmusikern bestand.

– Richtig krasse Leute, das war mir zu dieser Zeit noch gar nicht so bewusst!

In dieser Band lernte ich den Keyboarder Tom Jahn alias Tom Tornado kennen, welcher mich auf die Idee brachte mich an der Musikhochschule in Nürnberg als Jungstudentin zu bewerben. Das habe ich dann auch gemacht, glücklicherweise mit Erfolg.

Mit 17 Jahren war ich dann Jungstudentin für Jazzgesang an der Musikhochschule in Nürnberg: – Mein musikalischer Werdegang nahm seinen Lauf!

 

Du studierst Musik an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Wieso hast Du dich für diese Universität entschieden?

Generell wollte ich zum Studieren in ein anderes Bundesland, und die Folkwang hat einen sehr guten Ruf, gerade auch für Jazzgesang. Meine Hauptfachdozentin Romy Camerun ist eine tolle Musikerin, deshalb habe ich mich für die Folkwang Universität der Künste entschieden.

 

Was sind Deine positiven, aber auch negativen Erfahrungen, die Du mit deiner Ausbildungszeit verbindest?

Das Tolle an so einem künstlerischen Studiengang ist, dass man viele Gleichgesinnte trifft, und dass man sich endlich voll und ganz auf die Musik konzentrieren kann.

So ein Musikstudium erfordert aber auch enorm viel Eigendisziplin. Man setzt sich sehr viel mit seiner eigenen Person auseinander und muss aufpassen, dass man seine Lockerheit und die Freude am „Musik zelebrieren“ nicht aus den Augen verliert, was manchmal nicht ganz  einfach ist.

 

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich eine Sängerin haben?

Für mich ist das Wichtigste, dass mich eine Sängerin emotional berührt und mich mit auf ihre Reise nehmen kann. Wenn ich mich dann auf dieser Reise befinde, darf auch gerne mal ein schiefer Ton dabei sein.

 

Was ist für Dich das Faszinierendste an Deinem Beruf?

Faszinierend finde ich die Abwechslung als Musiker. Man lernt viele interessante Menschen kennen, reist um die Welt und freut sich immer wieder darüber, welche unterschiedlichen Charaktere durch die Musik zueinander finden.

 

Bei der Vorstellung auf Eurer Internetseite von „Sonic Suite“ gibst Du an, dass Du gerne Musiktherapeutin werden möchtest. Möchtest Du nach Deinem Studium an der Folkwang Universität der Künste diesen Weg noch beschreiten?

 Ja, diesen Weg möchte ich sehr gerne zusätzlich einschlagen. Mir schwebt ein Master in Musiktherapie vor, mit Spezialisierung auf Menschen mit Behinderung und Demenz.

Zu meiner Schulzeit hatte ich das Glück in diesem Bereich etliche Praktika zu machen, und habe gemerkt, dass ich vor allen Dingen sehr gerne mit Menschen mit Behinderung musikalisch, und therapeutisch arbeiten möchte.

 

Wärst Du auch an Rollen in einem Musical interessiert? Oder gibt es andere Projekte die Dich reizen?

 Es gibt sehr viele Projekte, welche ich liebend gerne einmal ausprobieren würde.

 Es ist spannend zu testen wie man sich an neuen Herausforderungen weiterentwickelt.

 

Luftlinie 391 – http://www.luftlinie391.com

 

Zusammen mit Hanna Sikasa hast Du seit kurzem ein neues, sehr interessantes Bandprojekt am Start – „Luftlinie 391“. Wie seid Ihr zu diesem Projekt gekommen? Wie ist der Name entstanden?

 Hanna und ich singen zusammen im Landesjugendjazzorchester Bayern in dem Vocalensemble „Minoo“, dort lernten wir uns 2011 kennen.

Im Frühling 2012 schwebte mir der Gedanke durch den Kopf, meine Gitarre wieder zur Hand zu nehmen und meine eigenen Songs in einer kleinen Besetzung, am liebsten mit Gesang und Kontrabass, zu performen.

Ich hatte meine Fühler weit ausgestreckt, doch es sollte keinen Sänger geben der Kontrabass spielt und umgekehrt, zumindest nicht in meinem näheren Umkreis. Bis zu dem Zeitpunkt, als Hanna, ganz nebenbei, bei einer Minoo-Probe erwähnte, dass sie seit kurzer Zeit Kontrabass spiele.“JUHU!“ Kurz darauf fragte ich Hanna ob sie auch eigene Songs schreibt, und ob sie sich so ein Projekt vorstellen könnte – Das war unsere Bandgründung.

Hanna und ich nahmen uns bei einer Probe vor, uns Gedanken über den Bandnamen zu machen. Das ist natürlich immer eine schwierige Angelegenheit. Da Hanna in Nürnberg lebt und ich in Essen, und dass diese Entfernung, für eine Band, eigentlich ganz schön wahnsinnig ist, wurde mir eines Nachts klar, als ich nicht richtig einschlafen konnte.

Dann habe ich noch einmal den PC angeschmissen und nachgesehen wie viele Kilometer diese Strecke mit dem Auto sind, danach habe ich dasselbe für den Luftweg nachgesehen, und fand heraus, dass es von Nürnberg nach Essen 391km Luftlinie sind. „ Das ist es!“, habe ich mir gedacht.

So war diese Idee geboren, zu unserem Glück, fand Hanna sie am nächsten Tag auch noch spitze. Deshalb: „LUFTLINIE 391“!

 

Was ist das Besondere an dieser Band?

Für mich ist einfach alles besonders an dieser Band. Es fängt schon bei der Besetzung an:

 Zwei junge Frauen an vier Instrumenten, die sich ihre eigenen Songs, welche sich zwischen Singer Songwriter Pop bis hin zu Akustik Soul/Jazz, aus dem Herzen singen.

Der Bandname ist ziemlich simpel, erzählt aber unsere kleine Bandgeschichte.

Hanna und ich genießen einfach jede Sekunde zusammen, und das bekommt man auch in unseren Kompositionen zu hören.

 

Wie sieht die Zukunft von „Luftlinie 391“ aus? Was steht in nächster Zeit alles an? Was ist geplant?

 Gerade haben wir unsere zehntägige „Ausgeflogen! – Tour 2013 (Part One)“ erfolgreich absolviert, was auch unsere Band-Bühnen-Premiere war.

Wir haben zehn Doppelkonzerte mit der Münchner Singer&Songwriterin „Jules“ vom tiefsten Bayern bis hin nach Münster, gespielt.

In der nächsten Zeit stehen nun Konzerte in Mannheim, Nürnberg und in vielen weiteren deutschen Städten an. Außerdem planen wir im November einen „Part Two“ der „Ausgeflogen!“ – Tour 2013. Last but not least arbeiten wir derzeit an unserem ersten Album. Die Vorfreude ist rießig!

Falls ihr mehr über uns erfahren wollt, schaut einfach auf unserer Hompage vorbei:

http://www.luftlinie391.com

copyright Christoph Gößmann© Christoph Gößmann/ Melissa Muther

 

Liebe Melissa,

ich freue mich, dass Du dir die Zeit genommen hast die Fragen zu beantworten und wünsche Dir alles erdenklich Gute für Deine Zukunft und natürlich auch viel Erfolg mit „Luftlinie 391“!

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Über heutemalkreativ

Wir sind ein (heutemal-) kreatives Dreiergespann, was sehr an Musicals, Schauspiel und Musik interessiert ist. Auf unserem Blog wollen wir nun versuchen einige interessante Interviews zu führen. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schickt uns einfach eine Mail an: heutemalkreativ@web.de Viel Spaß! (:

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