Archiv für den Monat Januar 2013

Interview mit Stefan Reil

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© Stefan Reil / Kosmas Pavlos

Hallo Ihr Lieben,

heute haben wir wieder ein neues Interview für Euch! Dieses Mal wollen wir Euch anhand unseres Interviews den Musicaldarsteller Stefan Reil vorstellen.

Bevor Stefan seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an den „ Performing Arts Studios Vienna“ absolvierte, sammelte er bereits in New York erste Erfahrungen. Dort war er am „Broadway Dance Center“ und bei „Steps“. Auch nach seiner Ausbildung bildete er sich im Bereich Gesang weiter und nahm an einigen Workshops teil. Zu seinem ersten großen Engagement nach seiner Ausbildung gehörte das Musical „Mozart!“, wo er Teil des Uraufführungscast war. Es folgten weitere Rollen in den Musicals „Jekyll & Hyde“, „Die Schöne und das Biest“, „Mamma Mia!“ oder in „Das Phantom der Oper“. Aktuell spielt Stefan allerdings in dem Stück „LA CAGE AUX FOLLES – Ein Käfig voller Narren“ in Darmstadt und performt dort die Rolle des Jean-Michaels. Des Weiteren sammelte Stefan bereits Erfahrungen im Bereich Film und Fernsehen, wo er unter anderem im Kurzfilm „Freak in Love“ oder in „Switch Reloaded“ zu sehen war. Auch in vielen Werbespots wie in dem Spot für den „Samariterbund Wien“ oder in dem Spot für das „Teaser Magazine“ war er zu sehen.

Wenn Ihr nun noch mehr über Stefan erfahren wollt, können wir Euch nur empfehlen unser heutiges Interview zu lesen. Hier erfahrt Ihr mehr über Stefan selbst, seine Ausbildungszeit, seine Modelerfahrungen, seine Tourerfahrungen aber auch vieles Interessantes über sein aktuelles Engagement in „LA CAGE AUX FOLLES – Ein Käfig voller Narren“ .

Wie wünschen Euch viel Spaß!

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Groß, blond, tollpatschig

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Gesund aufstehen u. gesund zu Bett gehen können.

Was macht Dich glücklich?

Gutes Essen, am besten Hausmannskost meiner Mutter.

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Meine Familie & meine Freunde

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Ordnungsfimmel

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ein Schiff, beladen mit gutem Essen

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Private u. berufliche interessante neue Herausforderungen

Wenn du eine Superheld sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

Dann wäre ich ein Wunderheiler

Deine Lieblingsfarbe ist: Blau

Dein Lieblingsauto ist: Wiesmann Roadster MF5

Dein Lieblingstier ist: Pandabär

Deine Lieblingskleidung ist: Casual rockig
Deine Lieblingsmusik ist: Gitarrenrock
Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: Die Tribute von Panem
Dein Lieblingsfilm ist: Frühstück bei Tiffany
Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: „Anything Goes“, „Boeing Boeing“

Schauspiel, Ausbildung, usw .


Wieso wolltest Du Musicaldarsteller werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Als Teenager fing ich an mit Ballet und kurz darauf begann ich mit Gesangsunterricht. Nur eine Person zu nennen wäre nicht fair, da mich eine Vielzahl toller Künstler inspirierten die teilweise später meine Kollegen wurden.

Du hast Deine Ausbildung an der Performing Arts Studios Vienna absolviert. Wieso hast Du dich dafür entschieden, Deine Ausbildung an dieser Schule zu absolvieren?

Zu der Zeit als ich anfing mich für den Beruf zu interessieren, war es die einzige Schule die eine Ausbildung anbot, bei der sowohl der Gesang, Tanz und Schauspiel gleichermaßen gefördert wurden.
Was sind Deine positiven, aber auch negativen Erfahrungen, die Du mit deiner Ausbildungszeit verbindest?

Positiv war es für mich schon im Alter eines Teenagers ein sehr hohes Maß an Disziplin zu erlernen. Weniger schön war es schon so früh den enormen Druck u. Konkurrenzkampf zu spüren zu bekommen.

Während Deiner bisherigen Karriere hast Du schon in verschiedenen Städten gespielt, wie unter anderem Wien, Saarbrücken, Bremen oder Mannheim. Hast Du Dich immer schnell an die neuen Orte, Theater und Leute gewöhnt? Was ist Deine Lieblingsstadt, in der Du gespielt hast?

Eine gewisse Eingewöhnungsphase gibt es immer. Das kann 3-6 Monate dauern.
Bisher war Essen meine Lieblingsstadt.

1999 hast Du am Broadway Dance Center in New York Tanz studiert. Wie waren Deine Erfahrungen in New York?

New York war eine sehr positive u. wichtige Erfahrung für mich. 
Neben intensivem Tanztraining am Broadway Dance Center hatte ich die Möglichkeit mit Bruce Kolb an meiner Stimme zu arbeiten. Ein Gesangscoach der schon etliche Hollywoodstars auf Ihr Broadwaydebut vorbereitet hat.

Wie kam es dazu, dass Du Tanz in New York lernen wolltest?

Da viele Lehrkräfte an den Performing Art Studios Amerikaner waren, welche zum Teil selbst am Broadway spielten, stand der Schritt nach New York zu gehen für mich schon sehr früh fest.

Neben Deiner Tätigkeit als Musicaldarsteller, hast Du auch bereits Erfahrungen im Film und Fernsehen sammeln können. Unter anderem in Produktionen wie „Freak in Love“ oder in „Pastewka“. Welcher Tätigkeit gehst Du lieber nach, der als Darsteller oder als Schauspieler in Film und Fernsehen?

Da mir Vielseitigkeit wichtig ist hat beides gleichermaßen seinen Reiz für mich.

Des Weiteren warst Du schon Teil von vielen Werbeproduktionen, wie zum Beispiel in TV-Spots für „Arla“, „Darbo“ oder in dem Spot für den “ Samariterbund Wien“. Welche Erfahrungen konntest Du in Werbespotaufnahmen gewinnen?

Wie bei allen meinen Tätigkeiten bin ich auch in diesem Bereich auf interessante Menschen getroffen die mich sowohl beruflich als auch menschlich weiter gebracht haben.

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein Musicaldarsteller haben?

Disziplin und Willensstärke sind das A und O.

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Am meisten fasziniert mich die Vielseitigkeit und die immer wieder neuen herausfordernden Aufgaben.

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Eine von vielen Rollen die ich sehr gerne einmal spielen wollen würde ist „Fiyero“ in „Wicked“

2012 bist Du mit der Produktion „Phantom der Oper“ als Raoul auf Tournee durch Deutschland, Schweiz, Österreich gegangen. Was ist für Dich der größte Unterschied eine Produktion on Tour zu spielen im Gegensatz zu einer Produktion an einem festen Standort? Gibt es Vor- und Nachteile?

Im Gegensatz zu Produktionen an einem festen Standort ist eine Tournee natürlich immer mit sehr viel mehr Stress verbunden

Neben Film/Fernsehen und Theaterbühne bist Du ebenfalls noch als Model tätig. Wie ist diese Tätigkeit entstanden? Begann diese Tätigkeit von Dir ausgehend oder wurdest Du entdeckt?

Ich wurde ganz, klassisch‘ auf der Straße angesprochen:-)

Das Modeln ist eher eine statische Aufgabe im Vergleich zum Fernsehen und Theater spielen. Was machst Du lieber? Wo siehst Du den größten Unterschied und Vor- oder Nachteile?

wie Du schon sagst, es ist eher eine statische Aufgabe 😉

Was war bisher Deine schönste Rolle?

,Margaret Mead‘ in ,HAIR‘

Du warst Teil der Welturaufführung von „Mozart!“ am Theater an der Wien. Empfindest Du es als etwas Besonderes, dass Du ein Original Cast Member warst? Was war das Besondere an „Mozart!“?

Teil einer Urauführung zu sein ist immer etwas Besonderes. Man hat die Möglichkeit direkt am Entstehungsprozess teilzuhaben. „Mozart!“ war ein unglaublich opulentes Musical mit sehr viel Tiefgang.

Wie ist es für Dich, Dich beispielsweise auf einer der CD´s die Du mit aufgenommen hast, selbst zu hören?

Cool! 🙂

LA CAGE AUX FOLLES – Ein Käfig voller Narren „

Was ist für Dich das Besondere an „LA CAGE AUX FOLLES – Ein Käfig voller Narren „?

Obwohl das Stück schon paar „Jährchen auf dem Buckel“ hat, ist die Thematik immer noch aktuell u. zeitgemäß.

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

Das ist ganz unterschiedlich. Da es sich um einen staatlichen u. nicht um einen „Ensuite“ Betrieb handelt, bei welchem auch Opern u. Sprechtheaterstücke auf dem Spielplan stehen, sind es 1-2 Shows pro Woche.

Wie lang kannst Du dir noch vorstellen bei „LA CAGE AUX FOLLES – Ein Käfig voller Narren „mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?

Die Premiere war grade erst, wie lange es geht wird die Zeit zeigen 🙂

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Bis auf eine geplatzte Hose war „toi toi toi“ alles im grünen Bereich!!

Lieber Stefan,

an dieser Stelle wollen wir Dir Danke sagen und zwar nicht nur für Deine schnelle und informative Beantwortung der Fragen sondern auch für die ganze Zusammenarbeit. Es war uns eine Freude mit Dir zusammen zu arbeiten und hoffen bald einmal eine Show mit Dir zu sehen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank und alles Gute für Deine berufliche und private Zukunft!

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Interview mit Femke Soetenga

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© Femke Soetenga/ Heiner Schäffer

Guten Tag alle miteinander!
Wir präsentieren Euch heute wieder ein neues Interview. Auch dieses Mal sind wir wieder im Musicalbuisness und haben Rücksicht auf Eure Antworten bezüglich der Frage „Von wem ihr gerne mal ein Interview lesen würdet“ genommen. Die meisten haben sehr großes Interesse an Femke Soetenga geäußert und tatatataaaa ….. nun sollt Ihr dieses Interview auch bekommen!
Femke Soetenga wurde in Deutschland geboren und zog mit 3 Jahren mit ihren nach Holland, wo sie zunächst in Nijmegen Kommunikationswissenschaften studierte, bevor sie an der Musikhochschule Rotterdam ihre professionelle Ausbildung in Musik und Tanz mit Schwerpunkt Musiktheater absolvierte. Parallel dazu besuchte sie zahlreiche Workshops.
Von 2000 – 2003 war Femke dann erfolgreich in den Niederlanden mit Stücken wie „Miss Saigon“, „Cats“, „Sunset Boulevard“,“ Hair“ aber auch mit nationalen Projekten wie „Waar een Prelleke is.“.
Mit ihrem Soloprogramm „De Musical, Over het geloof en ongeloof van een wannabe“ kam sie dann 2003 nach Deutschland um sich den Tanz zu widmen und 2005 ging sie nach Hamburg und spielte gleichzeitig auch im Theater „Neue Flora“ in „Tanz der Vampire“ als Magda und im Ensemble mit.
Weitere Engagements in Hamburg, der Staatsoperette Dresden, Aalto Theater Essen und auch dem Freilichttheater Tecklenburg folgten, wo sie unter anderem in Stücken wie „Songs for a new world“, „Chess“,“ Jekyll & Hyde“,“ 3 Musketiere“,“ Cats“ und“ Jesus Christ Superstar “ auf der Bühne stand.
Zurzeit ist Femke an der Staatsoperette Dresden als Magenta in „THE ROCKY HORROR SHOW“ und parallel dazu konnte man sie bis zum 6.1.2013  als alternierende Erstbesetzung der Mrs. Danvers in „Rebecca“ im Palladium Theater in Stuttgart erleben. Mittlerweile spielt sie die Mina Murray im Musical „Dracula“ in Pforzheim.
Neben ihren Bühnenauftritten war Femke Soetenga auch im Fernsehen zu sehen: als Sängerin und Tänzerin bei der Übertragung des „Musical Award´s“ im Jahr 2003 auf dem niederländischen Sender RTL 4 und 2005 beim ZDF in „Die größten Musicalhits“. Des Weiteren arbeitet Femke als Model für Werbebroschüren und als Sprecherin/Übersetzerin für DVDs, Werbung, Navigationsgeräte. Parallel zu ihren Bühnenengagements ist sie in Deutschland (unter anderen an der Joop van den Ende Academy) und in den Niederlanden als Dozentin für Gesang, Schauspiel und Musical tätig.

Wir wünschen Euch nun viel Spaß bei dem Lesen des neuen Interviews!

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Positiv, ehrgeizig, glücklich, groß 

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Aufzustehen und mich freuen zu können auf alle Herausforderungen die kommen werden.

Was macht Dich glücklich?

Das sind viele Momente im Leben. Diesen Job ausüben zu können, Singen und Musik überhaupt. Zeit für einen Drink mit Freunden, meine Lieben um mich zu haben. Unglaublich über was lachen können, spazieren gehen im Regen, mit meinem Oldtimer durch die Gegend fahren, leckeres Essen, Begegnungen mit Leuten, Unterhaltungen.

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Ohne Menschen die mir viel bedeuten.  

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Haha, nein Macken haben wir bestimmt alle. Die behalte ich dann mal für mich.

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Wanderschuhe, ein scharfes Messer, Streichhölzer und Bilder von meinen Lieben 

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Weiterhin glücklich zu sein

Wenn du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

Ich würde dann beamen können. Mich in der Gegenwart bewegen zu können ohne Zeitverlust und auch in der Zeit zurück reisen zu können. 

Deine Lieblingsfarbe ist:

Wäre ich patriotischer würde ich wohl Orange sagen. Oder Rot Weiß und Blau. Ich mag auf jeden Fall ansprechende helle Farben wie Grün, Lila, Rosa.

Dein Lieblingsauto ist: Mein Bulli aus 1976

Dein Lieblingstier ist:

Alltagstauglich wäre das ein Hund, ich identifiziere mich aber sehr mit Giraffen

Deine Lieblingskleidung ist:

Abhängig vom Tag und Moment. Manchmal was schickes, ein Kleidchen, manchmal eine tolle Hose mit lustige Schuhe, manchmal auch mal was ganz kuscheliges

Deine Lieblingsmusik ist:

Auch wieder abhängig vom Moment. Rock, Blues oder Popmusik. Auf English, Deutsch oder Französisch. Aber Motown geht auf jeden Fall immer

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist:

Ich lese sehr gerne und auch schnell. Wenn ich Zeit habe, oder viel unterwegs bin, sind die Bücher in kurzer Zeit durch. Ein Lieblingsbuch habe ich nicht, ich lese ein Buch auch nur einmal. Aber ich lese gerne Krimis oder Romane.

Dein Lieblingsfilm ist: Run Fatboy Run. Ein Film über Ausdauer, Mut und Liebe

 

Schauspiel, Ausbildung, usw .

 

Wieso wolltest Du Musicaldarstellerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Ich habe mit Gesangsunterricht angefangen als ich 14 war. 20 Minuten alle 2 Wochen. Also nicht sehr lange. Haha. Aber da haben mir die Lieder am meisten gefallen wo ich singen und spielen konnte. Theater habe ich als Kind schon gespielt. Als ich dann wusste dass ich was mit Musik machen möchte, war es dann auch schnell klar dass Musical meine Richtung ist. Die Musik hat mich inspiriert, oder eine bestimmte Darstellung. Es waren aber keine bestimmten Personen 

Was hat Dich dazu bewegt vor Deinem Studium in Musik und Tanz (Schwerpunkt Musiktheater) zuerst Kommunikationswissenschaften zu studieren?

Ich hatte Abitur gemacht und dachte ich sollte was „Richtiges“ studieren. Mein Herz schlug aber da auch eigentlich schon für die Musik und deshalb kam ich danach wieder aufs Singen

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein MusicaldarstellerIn haben?

Flexibilität (in Rollen, in Wohnort, den Kollegen/der Familie gegenüber), Ehrgeiz und natürlich sollte man das Handwerk sehr gut beherrschen.  

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Die Kombination aus Singen, Tanzen und Schauspielen natürlich. Die Möglichkeit ein Publikum mit zu nehmen auf eine Reise, sie zu berühren und ihnen dadurch die Möglichkeit zu geben in eine Traumwelt abzutauchen und den Alltag zu vergessen 

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Es gibt so viele tolle Rollen und Musicals, ich könnte mich da gar nicht festlegen. 

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Alle Rollen die ich bis jetzt gemacht habe haben mich dahin geführt wo ich jetzt bin. Ich würde keine Rolle missen wollen, oder „verleugnen“ wollen. Es gab Milady, Lucy, Florence, Polly, Mrs. Danvers und noch einige tolle Rollen mehr. Wie kann ich da wählen? 😉 Die Rolle die ich in dem Moment spiele, wo ich gefragt werde, ist meine favorisierte Rolle, da liegt dann all mein Herzblut drin.

In Deutschland (unter anderem an der Joop van den Ende Academy) und in den Niederlanden bist Du als Dozentin für Gesang, Schauspiel und Musical tätig. Was ist für Dich das Besondere an dieser Tätigkeit, beziehungsweise was gefällt Dir weniger?

Es macht mir sehr viel Spaß mein Handwerk weiter zu geben. Zu sehen wie Studenten mit ein paar Anweisungen große Fortschritte machen können. Was mir nicht so gut gefällt ist wenn Studenten unvorbereitet zu mir kommen. Dann kann man nicht so detailliert arbeiten.

 

Rebecca

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© Stage Entertainment

 

Hast Du die Geschichte (Buch, Film, Musical) vorher bereits gekannt?

Ja, das Buch habe ich gelesen. Allerdings ist das hier viel bekannter als in Holland und ich habe es deshalb auch erst hier gelesen

Was ist für Dich das besondere an Rebecca?

Die düstere Atmosphäre, mein Charakter, die Lieder, die Begeisterung von Seiten des Publikums.

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

Abhängig davon ob ich gerade die Erstbesetzung übernehme (insgesamt 5 Monate in diesem Run). In dem Fall spiele ich eigentlich alle Shows. Sonst eigentlich ca 2 die Woche

Wenn Du am Wochenende eine Doppelshow spielst, was machst Du dann zwischen den Shows?

Essen und meistens mich kurz hinlegen um zu entspannen. Ein bisschen plaudern mit den anderen. 

Wie lang kannst du dir noch vorstellen bei REBECCA mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?

 Mein Vertrag läuft wie bei allen anderen bis Ende des Runs. Und das ist leider nur noch bis 6.1.13

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Ich bin schon mal gestolpert weil ich in meinem Kleid hängen geblieben bin, meine Fackel ist schon mal nicht ausgegangen, mir hing das Rebecca Nachthemd beim Feuer mal am Kragen fest und ich konnte es deshalb nicht fallen lassen, so kleine Sachen. Und dann die Showstops halt, z.B. als das Geländer und die Wand zusammen gekracht sind. 

Wie fühlt es sich für Dich an dich in so eine düstere und böse Rolle wie die der Mrs. Danvers hineinzuversetzen?

Herrlich! Das klingt komisch, aber privat bin ich total ausgeglichen weil ich auf der Bühne immer alles rauslassen kann 😉 Nee, ehrlich, Danvers ist weit von mir entfernt. Ihre Besessenheit ist mir unbekannt, sie ist berechnend, manipulativ, zerstörerisch. Was aber wundervoll ist, ist ihre tiefe Liebe zu Rebecca, allerdings auch da wieder bis ins Extreme. Die Entwicklung die sie durch macht, ihre vielen unterschiedlichen Gesichter, das ist für mich als Darstellerin ein Traum und Herausforderung zugleich. Der Versuch so gut wie möglich jede Facette dieser Frau zu zeigen und begreiflich zu machen!

Rebecca Derniere

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© Stage Entertainment

Am 6.1.2013 fiel der „final curtain“ für das tolle Musical „Rebecca“ im Stuttgarter Palladium Theater. Was für Gefühle gingen Dir durch den Kopf, als Du erfahren hast, dass Rebecca nach nur einem Jahr Spielzeit wieder abgesetzt wird?

Ich finde es sehr schade dass ein schönes Stück wie Rebecca abgesetzt wird. Die Rolle der Mrs Danvers war ausserdem eine interessante für mich und ich hätte sie gerne noch öfter gespielt. Aber ich bin auch was Dernièren angeht eine positive Person. Ich bin sehr dankbar die Rolle (179 mal) gespielt haben zu dürfen und ich freue mich auf die nächsten Projekte.

Viele Darsteller sieht man wahrscheinlich ab und zu immer mal wieder in anderen Produktionen, bei Premieren oder anderen Dernieren wieder. Wie hast Du dich von Deinen Kollegen verabschiedet? Gab es jemanden bei dem Dir der Abschied besonders schwer fiel?

Die Cast bei Rebecca war insgesamt eine tolle Cast. Es gibt ein paar Leute die mir besonders fehlen werden weil wir in diesem Jahr sehr zusammengewachsen sind durch unterschiedliche Situationen. In unserem Beruf ist man viel unterwegs und deshalb ist es schwer sich einfach so mal zu treffen, aber mit den neuen gute Freunde die ich hier bekommen habe werde ich auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Zum Glück gibt es ja Handys und Internet.

Dernieren sind immer wieder ganz besondere Vorstellungen, da sowohl die Cast sich „Abschiedsgeschenke“ wie beispielsweise ein umgewandeltes Lied ausdenkt aber vor allem weil die Fans sich von IHREN Darstellern verabschieden wollen. Auch dieses Mal gab es tolle Dinge wie orange und blaue Knicklichter im Saal beim Epilog oder ein eigenes umgewandeltes Lied von „Ich hab geträumt von Manderley“. Was hast Du in diesen Momenten gefühlt, als Du die Knicklichter gesehen hast, als Du das Lied gehört hast und den Empfang an der Stage Door gesehen hast?

Also, ich saß bei der Dernière im Saal zusammen mit Arvid und Claudia und wir haben fleissig mitgemacht mit „knicklichterwinken“, haben den Epilog mitgesungen und einander in den Arm genommen und gesagt das es ein tolles Jahr war.

Draussen an der Stagedoor stand ich dann an der anderen Seite und fand es rührend und schön dass allen für uns gesungen haben. Ein großes Dankeschön dafür und überhaupt dass ihr Fans euch immer so viel mühe macht. Geschenke, Bilder, nette Gespräche, Briefe. Ich freue mich jedes Mal sehr so viele bekannte Gesichter an der Stagedoor zu treffen.

 

Rocky Horror Show

 

Ab Juni 2012 hast Du die Magenta in der „Rocky Horror Show“ verkörpert, welches in der Staatsoperrette Dresden aufgeführt wird. Auf was freust Du Dich am meisten?

Mittlerweile spiele ich das schon und ich freue mich dass es wieder eine ganz andere Rolle ist. Ich kann wieder eine andere Seite von mir zeigen. Das gilt aber auch wieder für Mina in Dracula. Ich versuche mich nicht in eine Schublade stecken zu lassen. Ich möchte mich und das Publikum überraschen können.
Wo ich das jetzt spiele weiß ich wie unglaublich lustig es ist wie das Publikum auf die Show reagiert. Wie sie mitmachen.

Die „Rocky Horror Show“ ist bekannt als DAS Musical in dem das Publikum am meisten mit eingebunden wird. Ist dies auch für Dich der besondere Aspekt daran oder was macht es sonst interessant für Dich?

Ja auf jeden Fall! Es ist ein Hype, es gibt Fans die alle Vorstellungen besuchen. Ich frage mich immer wieder, wie kann es sein dass die genau wissen wann sie was machen müssen. Bei der ersten Show war es manchmal ein: „Huch, was machen die jetzt“ Haha. 

Du spielst sowohl die Mrs. Danvers in „REBECCA“ als auch ab Juni 2012 die Rolle der Magenta in „Rocky Horror Show“. Wie schaffst Du es dies alles miteinander zu vereinbaren? Bleibt durch diese 2 Engagements überhaupt noch etwas Zeit für Dich, beziehungsweise was machst Du dann in Deiner wenigen Freizeit am liebsten?

 Ja, es ist manchmal nicht einfach zu kombinieren. Ich war Mai und Juni unter der Woche in Dresden für die Proben und am Wochenende in Stuttgart für Rebecca. Da bleibt mir kaum Freizeit. Das gleiche wird bald wieder passieren mit Dracula und Rebecca. Da probe ich tagsüber in Pforzheim und bin abends in Stuttgart. Aber ich liebe meinen Job und mein Job gibt mir sehr viel und deshalb sehe ich das gar nicht als Belastung, sondern als Bereicherung. In meiner freien Zeit gehe ich aber Joggen, treffe mich mit Freunden und meinen Lieben, lese und ich bereite mich vor.

Du wurdest in Deutschland geboren und bist aber in Holland aufgewachsen. Vermisst Du Deine Heimat Holland, beziehungsweise kannst Du Dir vorstellen in Zukunft wieder in Holland zu spielen?

Ich wurde in Deutschland geboren und bin mit drei Jahren nach Holland gezogen mit meinen Eltern. Ich hätte nichts dagegen wieder mal nach Holland zu gehen, oder auch nach England oder sonst wo. Ich würde überall hingehen, wenn es (beruflich) eine Herausforderung für mich ist. Mittlerweile ist Deutschland aber schon meine Heimat geworden und ich bin bis jetzt sehr glücklich hier und sehe im Moment keinen Grund hier weg zu gehen

Dracula – Pforzheim

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©  Sabine Haymann

„Rebecca“ ist vorbei doch für Dich gehts fulminant weiter: seit dem 31.12.2012 bist Du Teil des Musicals „Dracula“ in Pforzheim und spielst dort die Rolle der „Mina Murray“. Was ist für Dich das Besondere an dieser Rolle und dem Stück?

 Partout mag ich dunkle Musicals sehr. Die große Dramen mit einem dramatischen Ende findet man des öfteren in meinem Lebenslauf. Dracula ist auch kein heiteres musical. Aber wenigstens bleibe ich diesmal am Ende lebendig. 😉 Nicht so wie bei Rebecca, Cats, 3 Musketiere und Jekyll & Hyde. Mina ist hin und hergerissen zwischen ihre Liebe zu Jonathan und die Leidenschaft zu Dracula. Sie macht eine interessante Entwicklung durch und hat außerdem wunderschöne Lieder zu singen.

Dracula ist hier in Deutschland noch ein etwas unbekannteres Stück im Gegensatz zu beispielsweise „Rebecca“ oder „Rocky Horror Show“, bei denen Du vorher mitgespielt hast. Was kannst Du unseren Lesern über dieses Stück erzählen?

Es ist wie das Buch von Bram Stoker. Davon gibt es übrigens auch einen Film. Dracula zieht nach London und kommt über seinem Anwalt, Jonathan Harker, in Kontakt zu Harkers Verlobte Mina Murray in der er sich unsterblich verliebt. Während dessen verführt (und beißt) Dracula aber Minas Freundin Lucy was es für Mina noch schwerer macht sich seinem Interesse nachzugeben. Mina ist, wie gesagt, hin und hergerissen zwischen ihre Liebe zu Jonathan und das Verlangen nach Dracula. Zudem spielt alles im viktorianische Zeitalter wo die Leute prüder und strickter waren als jetzt und viel mehr gefangen in den Zwängen und Vorgaben der Gesellschaft. Es geht um Liebe und Leidenschaft, Vergebung und Hoffnung. Dazu kommen gute Musik und ich habe tolle Kollegen die einen guten Job machen

Das Musical läuft noch nicht so lange aber gab es bereits Pannen oder lustige Geschichten, die Du uns erzählen magst?

Ich musste gerade erstmal mein Kollege fragen ob ich diese Geschichte erzählen darf, da es seine Panne war. Aber er hat gesagt ich darf und deshalb die Geschichte zu einer kleinen Versprechung mit große Konsequenzen. Jonathan kommt zu Dracula und nachdem der fragt wer auf dem Bild zu sehen ist sagte er: „das ist meine Verlobte Lucy Westenra“ anstatt von „meine Verlobte Mina Murray“ Ich sitze hinter ihm auf der Bühne im dunkeln und falle vor lachen fast von meinem Stuhl. Wir haben kurz überlegt ob wir die Rollen noch umbesetzen sollten, aber haben es einfach mal so gelassen 😉 Alle Kollegen die danach meinen Namen aussprechen, haben das dann extra deutlich gemacht sodass alle am Ende wenigstens wussten wie ich wirklich heiße.

Liebe Femke,

Zum Schluss wollen wir Dir ganz herzlich für deine Zeit, die Du dir für unser Interview genommen hast danken und  auch unseren Dank aussprechen, dass Du es trotz Deines straffen Terminkalenders doch geschafft hast unser Interview zu beantworten! Es war uns ein großes Vergnügen Dein Interview zu lesen und da Du wie bereits erwähnt, ganz oben auf der Favoritenliste unserer Fans warst, werden wir nicht die Einzigen bleiben die das Interview toll finden. Wir wünschen Dir auf deinem weiteren Weg ganz viel Erfolg, vor allem für dein neuen Engagement in der Pforzheimer Inszenierung von „Dracula“,  in der Du die Rolle der Mina Murray spielst.  Toi, toi, toi und kreative Grüße!

Das heutemalkreativ-Team

Interview mit Joana Henrique

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Hey Leute,

Willkommen zum nächsten „Kreativen Montag!“,  da wir mittlerweile einen richtigen „Run“ haben und es super läuft haben wir Beide entschlossen unsere Interviewpostings als festen Termin auf den „Kreativen Montag!“ zu legen. Das bedeutet, neben den Guest Blog-Post´s  – die es auch weiterhin immer mal wieder geben wird –  bekommt Ihr nun regelmäßig montags Eure neuen Interviews! Also merkt es Euch und schaut, natürlich nicht nur montags, vorbei!

Also Ihr Lieben, heute bekommt Ihr ein Interview mit Joana Henrique!

Joana hat ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der JOOP VAN DEN ENDE ACADEMY in Hamburg erfolgreich absolviert und hat im Anschluss in Berlin im Theater des Westens im Musical „Mamma Mia“ mitgewirkt.

Nachdem sie dieses Engagement beendet hatte, zog sie ihre Sehnsucht nach der „großen, weiten Welt“ auf die Aida-Kreuzfahrtschiffe, auf denen sie ihr Soloprogramm zum Besten gab.

Im September 2010 konnte man Joana dann wieder auf „festen Boden“ bewundern, da sie in Stuttgart im Palladium Theater im Musical „Tanz der Vampire“ als Cover der „Sarah“ und im Ensemble mitwirkte.

Und seit Januar 2012, genauer gesagt vom 3.01-24.01.2013, kann man Joana  wieder als Cover der „Sarah“ in dem Musical „Tanz der Vampire“, diesmal in Berlin im Theater des Westens, sehen.

Was Joana über ihre Ausbildungszeit zu berichten hat, wie es war auf einem Kreuzfahrtschiff aufzutreten und wie die Zeit bei „Tanz der Vampire“ war und worauf sie sich beim jetzigen Engagement freut – könnt  Ihr jetzt selber im Interview nachlesen.

Viel Spaß von unserer Seite aus und bis bald! Stay kreativ!! 😀

Allgemeines

 

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Super nett 😉 , sehr selbstkritisch, offen

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Viel lachen! Mit den Liebsten Zeit zu verbringen.

Was macht Dich glücklich?

Musik, Sonne, die Liebsten

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Musik, Sonne, die Liebsten!!!

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Hhmmmm….

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Mädels

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Gesundheit, viele glückliche Zufälle

Wenn du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

Ich wäre die Fee in allen Disney Movies und würde allen meinen Freunden, meiner Familie und mir meine drei größten Wünsche erfüllen J

Deine Lieblingsfarbe ist: hmmm… Grün

Dein Lieblingsauto ist: Fahrrad

Dein Lieblingstier ist:  Ich mag sie fast alle…Mücken sind nicht so meine Lieblinge

Deine Lieblingskleidung ist: Kleider

Deine Lieblingsmusik ist: Jazz

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: „Liebesbriefe berühmter Frauen“

Dein Lieblingsfilm ist: „ The preacher´s wife”

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist:

da gibt es einfach zu viele, die mich unglaublich inspirieren!

 

Schauspiel, Ausbildung, usw .

 

Wieso wolltest Du Musicaldarstellerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Ich wollte Musicaldarstellerin werden, weil das der einzige Beruf zu sein schien, indem ich alle meine Leidenschaften verbinden konnte…Gesang, Tanz, Schauspiel!

Darauf hat mich der liebe Mann im Reisebüro Münster gebracht, der damals seinen Job vorstellte, für angehende Abiturienten. Er sagte: „Ganz egal was ihr später machen wollt, es muss eure absolute Leidenschaft sein, sonst seid ihr nach 2 Monaten raus!“ Da wusste ich was zu tun war…

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein MusicaldarstellerIn haben?

Als MusicaldarstellerIn muss man wirklich nichts anderes wollen, als auf der Bühne zu stehen. Es muss wirklich die größte Leidenschaft sein, sonst ist man, meiner Meinung nach, nicht in der Lage alles was mit dem Job auf einen zukommt auf sich zu nehmen. Man muss sich ein dickes Fell zulegen und nie den Spaß an der Freude verlieren. Ich denke man sollte immer weiter wachsen wollen, sich immer weiter entwickeln wollen und immer offen sein für das was einem zufällt. Es lohnt sich immer offen zu sein! Außerdem sollte man gerne viel unterwegs sein J Charaktereigenschaften? Außer offen…ehrlich – sich selbst gegenüber…und sich nicht immer zu ernst nehmen 😉

Du hast Deine Ausbildung zum Musicaldarstellerin an der JOOP VAN DEN ENDE ACADEMY in Hamburg abgeschlossen. Diese Schule hat einen weitverbreiteten Ruf. Würdest Du sagen, dass es die richtige Entscheidung war an dieser Schule deinen Abschluss zu absolvieren? Gibt es etwas, was Du an dieser Schule besonders findest, vielleicht sogar im Vergleich zu anderen Schulen?

Es war absolut die richtige Entscheidung!! Ich habe mich immer sehr gut vorbereitet gefühlt, wenn es um meine Auditions ging! Außerdem waren wir nur 14 Leute im Semester, jeder einzelne hat sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt bekommen, in allen Fächern! Es gab sehr viel Einzelunterricht. Man war quasi „gezwungen“ sich immer weiter zu entwickeln…

Das meiste über den Beruf als MusicaldarstellerIn lernt man dann aber wenn man selber im Beruf ist.

Vergleiche sind schwierig, da ich die anderen Schulen nie besucht habe.

Was sind Deine positiven, aber auch negativen Erfahrungen, die Du mit deiner Ausbildungszeit verbindest?

 Hamburg!! Drei unglaublich wilde Jahre mit vielen ups and downs!

Positiv: Viele neue Eindrücke, sooo viel zu lernen, zu entdecken.

Negativ: Der Prüfungsstress….der ständige Leistungsdruck

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Menschen berühren zu können, faszinieren zu können, vergessen lassen können, mitreißen zu können…in eine andere Welt!

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Elphaba/Glinda (Wicked), Mimi (Rent), Magnolia (Showboat)

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Sarah (Tanz der Vampire)

Nachdem Du dein Engagement bei „Mamma Mia“ in Berlin beendet hattest bist Du mit Deinem Soloprogramm  auf Aida-Kreuzfahrtschiffen aufgetreten. Was war für Dich der Anlass oder der Reiz, warum Du dich für diese Projekte entschieden hast? Was war der größte Unterschied auf hoher See und „on tour“ zu performen im Gegensatz zu einem festen Standpunkt, wie zum Beispiel dem „Theater des Westens“ in Berlin?

Der Reiz war natürlich erstens: als Solistin auf der Bühne zu stehen und zweitens: die große weite Welt zu bereisen!!

Der größte Unterschied ist, dass man eigentlich 24Stunden an seinem Arbeitsplatz ist und immer mit seinen Kollegen in Kontakt steht. Ein anderer großer Unterscheid ist, dass man nicht jeden Abend die selbe Show spielt sondern jeden Abend eine andere und manchmal bis zu 3 Shows am Tag! Man kommt wirklich an seine Grenzen während des Lernprozesses und man muss lernen sehr viele unterschiedliche Stile zu bedienen.

Dann stand ich das erste Mal 2009 als Solistin ganz allein auf dieser riesigen Bühne! Das war eine absolute Spielwiese für mich!! Da habe ich wirklich sehr viel entdeckt und gelernt was das „Performen“ angeht. 

In einem Interview mit einer münsteraner Nachrichtenplattform wurde erwähnt, dass Dein jüngerer Bruder ebenfalls sehr musikalisch ist. Bist Du in einer Künstlerfamilie aufgewachsen oder wie wurde euer Interesse für die Musik geweckt?

Nein, ich bin nicht in einer Künstlerfamilie aufgewachsen. Mein Vater hat damals als jugendlicher auch sehr viel Gitarre gespielt und hat hier und da immer mal wieder gesungen.

Die musikalische Ader kommt auf jeden Fall von seiner Seite. Allerding sind zwei meiner Cousins sehr erfolgreiche Musiker,  die kommen eher von der Familie meiner Mutter J Muss an den Genen liegen….

Spielst Du ein Instrument? Falls ja, welches?

Ich habe 8 Jahre klassisches Klavier gespielt. 

 

Tanz der Vampire

 

Was ist für Dich das Besondere an Tanz der Vampire?

Tanz der Vampire ist eine tolle Show! Die Musik ist großartig, die Charaktere sind außergewöhnlich und es wird für mich immer die erste Show sein in der ich meine erste Hauptrolle covern durfte J

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

Je nachdem  wie viele auf dem Spielplan stehen… Meistens 6-8 Shows in der Woche. Als Sarah ist es immer sehr unterschiedlich gewesen. Ich habe damals in Stuttgart entweder mal eine in zwei Wochen gespielt oder auch mal 5 in einer Woche.

In Deiner aktuellen Rolle verwandelst Du Dich in einen Vampir. Wie lange brauchst Du für die Verwandlung?

Im Ensemble braucht die Verwandlung etwas länger, da mehr Aufwand betrieben werden muss – Schminke und Kostüm. Als Sarah geht das ganz schnell 😉

Wenn Du am Wochenende eine Doppelshow spielst, was machst Du dann zwischen den Shows?

Essen, chillen.

Wie lang kannst Du dir noch vorstellen bei Tanz der Vampire mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?

Ich werde vom 3.01-24.01.2013 in Berlin bei den Vampiren einspringen als Cover Sarah und das war´s dann mit den Vampiren!

Bereitest Du Dich anders vor, wenn Du in der Show die Rolle der „Sarah“ übernimmst? Was ist vielleicht in der Vorbereitung zwischen Deiner Rolle der „Sarah“ oder Deiner Tätigkeit im Ensemble anders?

Ich  muss früher in die Maske. 1,5 Stunden vor Showbegin. Das war´s eigentlich, darauf folgt das Einsingen. Außer das ich für Sarah etwas andere Gesangsübungen mache, bleibt alles gleich.

Du hast auch bereits im Palladium Theater Stuttgart im Ensemble und als Zweitbesetzung die „Sarah“ gespielt. Wie war es für Dich, diese Rolle in Berlin wieder spielen zu dürfen?

Bisher habe ich sie noch nicht gespielt in Berlin.

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Ähhh, ja. Ich habe einmal in „Draußen ist Freiheit“ den Text aus einer Szene im zweiten Akt gesungen (die Melodie ist die gleiche) und damit meinen Alfred komplett aus dem Konzept gebracht. Wir hatten einen kleinen Ausfall bis dann endlich der Refrain kam und wir sehr geschockt und erleichter wieder anfangen konnten…

Gehört halt auch dazu….

Liebe Joana,

auch Dir wollen wir natürlich von ganzen Herzen für dieses Interview danken! Wir haben uns sehr über die Zusammenarbeit gefreut. Für Dein zukünftiges Engagement bei den „Vampiren“ wünschen wir Dir viel Erfolg, hoffen dass wir Dich mal live auf der Bühne erwischen können und wünschen Dir natürlich auch für Deine anderen Engagements die folgen werden viel Erfolg!

Interview mit Melanie Ortner

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© Melanie Ortner/ Isabell Schatz

Und weiter geht`s Ihr Lieben,

hier kommt das neue Interview mit einer unglaublich lieben und wundervollen Musicaldarstellerin. Mit ihr kehren wir zurück in den Dschungel Afrikas und nähern uns erneut den Gorillas an. Nachdem wir Peter Stassen interviewt haben, der nicht nur im Musical „Tarzan“ in der Rolle des „Kerchaks“ ihren Gatten spielt, sondern die Beiden auch privat gemeinsame Wege gehen, freut es uns außerordentlich Euch jetzt die Darstellerin der sanften und warmherzigen Affenmutter „Kala“ vorzustellen: Melanie Ortner.

Die gebürtige Österreicherin absolvierte nach einer Ausbildung am Tanzstudio Dan Moser in Klagenfurt die Performing Arts Studios Vienna. In dieser Zeit konnte man sie mehrfach auf der Bühne des Wiener Raimund Theaters und des Theater Akzent, unter anderem in „Verliebte und Verrückte“ und „Magic to do“, bewundern.

Ihr erstes großes Engagement erhielt sie am Kölner Musical Dome im Ensemble von „Jekyll & Hyde“. Sie gehörte zur Premieren-Cast von „Mamma Mia!“ in Stuttgart als Swing, Assistant Dance Captain, sowie als 2.Besetzung Lisa und Sophie. Für die letzten anderthalb Jahre übernahm sie dann die Erstbesetzung der Sophie. Diese Rolle übernahm Melanie dann auch bei der Premierenbesetzung der Berliner Produktion von „Mamma Mia!“

4 Jahre lang spielte sie in diesem Musical mit, ehe Melanie bei der bekannten Musical-Casting Show „Ich Tarzan, Du Jane“ mitmachte und zwar nicht gewann, allerdings Mitglied der Premierenbesetzung bei „Disney’s Musical TARZAN“ in Hamburg unter anderem als Zweitbesetzung der Jane und Kala wurde.

Nach einem erneuten Abstecher an die „Vereinigten Bühnen Wien“ in den Engagements „Tanz der Vampire“ als „Magda“ und als „Soulgirl“ im Musical „Jesus Christ Superstar“ kam Melanie im September 2011 zurück in den Norden Deutschlands um nun in Hamburg Erstbesetzung der „Karla“ im Musical „Tarzan“ zu brillieren.

Was uns Melanie über ihre Ausbildungszeit, dem langen Engagement im Musical „Mamma Mia!“, die Zusammenarbeit mit ihrem Partner Peter Stassen auf und hinter der Bühne zu erzählen hat und viele spannende Hintergrundinformationen über „Tarzan, das Musical“ könnt Ihr nun nachlesen. Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?


Organisiert, fröhlich, mit offenem Ohr wenn jemand einen Rat braucht.

Was ist für Dich das schönste am Tag?


Wenn ich früh morgens abwechselnd von meinem Freund und meinem Hund wachgeküsst werde.

Was macht Dich glücklich?


Zu wissen dass meine Familie immer für mich da ist. Und Schokolade.

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?


Meinen Freund und unser Hündchen Hayley.

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?


Ich backe gern Kuchen für unsere Tänzerinnen damit ich mich nicht so schlecht fühle wenn ich neben diesen durchtrainierten Frauen in der Garderobe stehe. (Klappt aber nicht, die bleiben rank und schlank!!!)

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?


Ein Buch, noch ein Buch und noch ein Buch. (Den Freund lass ich daheim, sonst wärs ja nicht einsam, oder?)

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?


Dass ich weiterhin so glücklich bin mit meinem Leben und dass meine Liebsten dieses Glück immer mit mir teilen!

Deine Lieblingsfarbe ist: bunt


Dein Lieblingsauto ist: Alfa Romeo 147


Dein Lieblingstier ist: Hund


Deine Lieblingskleidung ist: Jogginghose


Deine Lieblingsmusik ist: alles was mich träumen lässt


Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: Die Wand. (Ist es schon seit 15 Jahren…)


Dein Lieblingsfilm ist: The Notebook


Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: Billy Elliot

Wenn Du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?
Träume lebendig werden lassen. Und Krankheiten zu heilen.

Schauspiel, Ausbildung, usw .

Wieso wolltest Du Musicaldarstellerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?


Ich hab eine Wette verloren. Und dann nahm alles so seinen Lauf… (Details nur auf Anfrage)

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein MusicaldarstellerIn haben?


Ein dickes Fell, Durchhaltevermögen und der Glaube an sich selbst.

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?


Die Möglichkeit so vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können und Tag für Tag meinen eigenen Traum leben zu dürfen!

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?


Sarah in TdV… Aber das wird wohl ein Traum bleiben, jetzt, wo ich Magda gespielt habe! Elisabeth würde ich unglaublich gerne mal spielen – aber ob ich mich da rantrauen würde?

Was war bisher Deine schönste Rolle?


Alle Rollen die ich bis jetzt spielen durfte waren schöne Rollen, eine mehr als die andere… Magda in TdV hat mir glaub ich am meisten Spass gemacht, als Sophie in Mamma Mia! hab ich am meisten gelernt, Kala ist bis jetzt die mütterlichste, als Jane durfte ich Tarzan küssen… Ach, die sind alle schön!!!

Was war Deiner Meinung nach die beste Vorbereitung für Deine Karriere als Musicaldarstellerin?


Meine Tanzausbildung in Klagenfurt bei Daniela Moser… Schon da hab ich gelernt was Disziplin heißt!

Von 1987 bis 1999 hast Du die Schule für Tanz in Klagenfurt besucht, wie wichtig war es für Dich persönlich diese Schule für einen so langen Zeitraum zu besuchen? Was hat Dich dazu bewegt?


Ich habe nach einem Autounfall mit dem Tanzen angefangen um meine volle Beweglichkeit wiederzuerlangen, der Wunsch auf der Bühne zu stehen kam tatsächlich erst mit 17 – und es war auch ein Hobby, so wie andere reiten gehen bin ich zum Tanzen gegangen…

Du hast vier Jahre lang, sowohl im Palladium Theater in Stuttgart als auch im Theater am Potsdamer Platz in Berlin bei „Mamma Mia!“ mitgespielt – Wie war es für Dich für eine so lange Zeit in ein und demselben Musical mitzuwirken?


Mamma Mia! war meine erste Produktion in der ich eine Hautrolle spielen durfte, zuerst als Zweitbesetzung und dann sogar als Erstbesetzung! Das war eine große Ehre für mich und hat speziell dieses Stück zu etwas ganz Besonderem für mich gemacht. Und ich hatte die besten Kollegen und allen voran meine `Mama´ Jasna Ivir, da gingen 4 Jahre ruckzuck vorbei!

Für die Rolle der Magda in dem Musical „Tanz der Vampire“ kamst Du damals zurück in Deine Heimat Österreich. Wie war es für Dich, dort wieder eine Rolle zu spielen und vor dem österreichischen Publikum zu performen?


Ob das Publikum österreichisch oder deutsch oder was auch immer ist, ist mir wurscht! Für mich war es einfach toll so nah an Kärnten, wo der größte Teil meiner Familie wohnt, zu sein und die Möglichkeit zu haben jede Woche in nur 3 Stunden mit dem Auto heimfahren zu können! Ich hoffe dass es nicht das Letzte Mal war dass ich auf einer Wiener Bühne stehen durfte!

Tarzan

Was ist für Dich das Besondere an „Tarzan“?


Dass es Groß und Klein mit staunenden Blicken dasitzen lässt! Die Faszination der fliegenden Affen über einem, das ist etwas ganz Besonderes!!!

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?


8 – zackzack!

Wenn Du am Wochenende eine Doppelshow spielst, was machst Du dann zwischen den Shows?


Essen, quatschen (damit die Stimme wach bleibt), ein schneller Espresso, viel Zeit bleibt da nicht…

Wie lang kannst Du Dir noch vorstellen bei „Tarzan“ mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?


Mein Vertrag läuft bis Anfang Juni, was dann kommt weiß auch hier im Haus noch keiner. Ich liebe diese Show, ich bin zusammen mit meinem Freund hier – mal sehen wie lange ich noch hier dabei sein darf!

In diesem Musical wird der kleine Tarzan von verschiedenen Kinderdarstellern gespielt. Entwickelt sich dort bei Dir, ausgehend von deiner Rolle der Affenmutter Kala auch abseits der Show „Muttergefühle“ für die Kinderdarsteller?


Jaaaaaa!!!!!!! Ich liebe `meine´ Jungs, jeden Einzelnen von Ihnen!!! Grade die Kinder machen mir tagtäglich bewusst wie wunderschön die Rolle der Kala ist – wer kann schon von sich behaupten eine Mama von 10 Jungs zu sein! Super!!!!
Ich treffe auch jeden Tag vor der Show den kleinen Tarzan, zum Quatschen und damit die Jungs auch wissen wer die `Mama des Tages´ ist!

Zwei Jahre lang, von August 2008 bis August 2010 konnte man Dich als Singer Swing und Cover Jane/Kala bei „Tarzan“ und anschließend ab Oktober 2010 für 9 Monate in dem Musical „Tanz der Vampire“ in Wien auf der Bühne bewundern. Wie war es für Dich dann im September 2011 zu „Tarzan“ zurückzukehren und dort direkt die Hauptrolle der Kala zu spielen?


A dream come true! Muss ich mehr sagen?

Tarzan ist als ein sehr akrobatisches Musical bekannt, kam es dadurch bei Dir schon mal zu schweren Verletzungen?


Toi Toi Toi, bis jetzt bin ich über blaue Flecken hinaus noch nie schlimmer verletzt gewesen!

Wie würdest Du einem Außenstehenden das Fliegen in den Shows beschreiben? Was ist es für ein Gefühl? Empfandest Du es als schwierig das Fliegen zu erlernen?


Ich liebe Höhe, daher war das Fliegen für mich ein toller Kick! Wenn man das erste Mal über den Zuschauern hängt und weiß dass man gleich im Bungee Seil losgelassen wird… WOW!!! Allerdings muss ich auch gestehen dass bei der 8. Show der Woche Routine einkehrt! Und als Kala muss ich mich sowieso mit einem einzigen eher unspektakulären Flug begnügen!

Auf der Bühne ist Deine Rolle Kala mit dem Affenoberhaupt Kerchak zusammen. Wie einigen bereits bekannt ist, bist Du im wahren Leben mit Peter Stassen, der unter anderem diese Rolle als Walk in Cover performt liiert. Wie ist es für Dich gemeinsam mit Deinem Partner auf der Bühne zu stehen?


Mit Peter zusammen auf der Bühne zu stehen ist einfach toll! Ein Ehepaar zu spielen noch toller! Egal welche Streitigkeiten man vorher hat, sie müssen auf der Bühne vergessen sein – das hat schon oft dazu geführt dass wir nach der Show vergessen hatten das wir wegen eines Streits vor der Show böse aufeinander waren! Praktisch!
PS:Ausserdem finde ich Peter einen begnadeten Schauspieler mit einer wahnsinnig tollen Stimme – das kann man dann nur geniessen wenn wir gemeinsam auf der Bühne stehen!

War es schwierig für Dich, dich in die Rolle eines Affen zu versetzen? Hattest Du dafür eine besondere Vorbereitung?


Wir hatten 9 Wochen um uns darauf vorzubereiten, mit Hilfe des Teams aus New York und Holland. Die haben uns gut einstudiert, zusätzlich haben auch noch Zoo-Besuche und Filme wie `Gorillas im Nebel´ ihren Rest getan.

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?


Während Tarzan? Ja, einige Pannen… Textfehler z.B., oder Mikroprobleme. Bei meiner 2 Kala-Show letztes Jahr waren beide meine Mikrophone kaputt und der arme Ethan musste `Gar keine Wahl´ ohne Kala auf der Bühne machen – klingt nicht schlimm, wer die Show kennt weiss aber was das bedeutet! Da wurde aus einem Dialog schnell mal ein Monolog! Haha!

Auch Dir Melanie wollen wir zum Schluss ganz, ganz herzlich danken! Es hat uns super viel Spaß gemacht Deine Antworten zu lesen und mit Dir zusammen zu arbeiten. Du bist eine tolle Musicaldarstellerin und wir hatten beide bereits das große Vergnügen Dich als „Karla“ bewundern zu dürfen und Dich dann auch an der Stage Door anzutreffen. Und auch dafür möchten wir uns bedanken im Namen von vielen weiteren, da Du Dir immer Zeit für Deine Fans nimmst und man immer wieder lustige und spannende Unterhaltungen mit Dir führen kann! Wir wünschen Dir alles Gute für Deine berufliche und natürlich auch für Deine private Zukunft.

Bis bald euer heutemalkreativ-Team 😀