Archiv für den Monat August 2012

Interview mit Peter Stassen

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© Peter Stassen / Karim Khawatmi

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Es ist mal wieder höchste Zeit für ein neues Interview für Euch.  Es freut uns sehr, dass wir wieder mal im Bereich des Musicals „Tarzan“ verkehren und Euch nun ein Interview mit „Tarzans Affenvater“ und gleichzeitig auch „Janes liebenswerten Vater“ präsentieren können:

Unser nächster Interviewpartner ist Peter Stassen und wir sind stolz darauf ihn interviewt zu haben. Wie einige von Euch bereits wissen werden, spielt Peter seine Rolle zusammen mit Melanie Ortner, die nicht nur im Musical ein Paar sind, sondern auch im wahren Leben. Über diese Zusammenarbeit sprach auch Peter in unserem Interview. Was er diesbezüglich erzählte, könnt Ihr ja später selbst nachlesen.

Peter Stassen  hat seine Ausbildung zum Musicaldarsteller 2002 in Antwerpen am Kunstgymnasium und am Brabants Konservatorium in Tilburg absolviert. Nach seiner Ausbildung konnte er bereits erste Erfahrungen in Engagements in Belgien sammeln. Unter anderem spielte er die Titelrolle in dem Musical „LOUIS DE BOURBON“ und stand in dem Musical „3 MUSKETIERE“ als Swing, „Kardinal Richelieu“ und „James“ auf der Bühne.

Für das Kultmusical „TANZ DER VAMPIRE“ kam er damals nach Deutschland und performte unter anderem die Rolle des „Professor Abronsius“ und „Koukol“. Diese Rollen performte er im Apollo Theater Stuttgart.

Eine weitere große Rolle war die  des „Kaiser Franz-Josef“ in dem Musical “ ELISBETH“, welche er in ganz Deutschland immer wieder spielte, unter anderem auch in Stuttgart, Füssen oder auch Berlin.

Seit 2008 steht er nun aber als Walk-in-Cover für die Rollen Kerchak, Porter und Clayton in dem „Disney Musical TARZAN“ in der Neuen Flora in Hamburg auf der Bühne.

Neben seiner Tätigkeit als Musicaldarsteller sammelte er auch unter anderem bereits Erfahrung in dem Kurzfilm „Alone“, bei dem er als Regisseur und Produzent tätig war.

Wie es für ihn war, für ein Engagement nach Deutschland zu kommen; was er von seinem Engagement bei „Elisabeth“ zu berichten hat und vor allem was er uns alles über „Tarzan“ und seinen Rollen dort erzählt hat, könnt Ihr nun im folgenden Interview lesen.

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Sozial, Ehrgeizig, Liebevoll.

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Die Tägliche Hoffnung das dass Wetter schön ist in Hamburg wenn ich die Gardinen zu Seite schiebe. 😉

Was macht Dich glücklich?

Lecker Essen

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Unsern Hund Hayley

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Ich brauche meinen (N)Espresso morgens, ohne geht gar nichts…

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Freundin, unsern Hund Hayley, meinen Macbook und meine Filme

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Eine gute Gesundheit.

Deine Lieblingsfarbe ist: Blau

Dein Lieblingsauto ist: Audi TT

Dein Lieblingstier ist: Hund

Deine Lieblingskleidung ist: Hemden von Lagerfeld

Deine Lieblingsmusik ist: Audiomachine

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: The Secret

Dein Lieblingsfilm ist: Gladiator

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: Book of Mormon

Wenn du eine Superheld sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en? Ich konnte fliegen

  

Schauspiel, Ausbildung, usw .

 

Wieso wolltest Du Musicaldarsteller werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Ich habe HansPeter Janssens gesehen in Jekyll& Hyde in Antwerpen und ich wusste…..das will ich auch!!!

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein/e Musicaldarsteller/In haben?

Sie sollten Sozial sein und mindestens 2 von diese 3 Fähigkeiten besitzen (Singen/Schauspielen/Tanzen)

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Das man mit so viele talentierte Leute zusammenarbeiten kann.

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Jekyll&Hyde

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Kardinal Richelieu in 3 Musketiere

Du hast Deine Ausbildung in Antwerpen am Kunstgymnasium und am Brabants Konservatorium in Tilburg (Niederlande) absolviert. Wie waren Deine Erfahrungen dort?

Nur Positive Erfahrungen…Antwerpen war die perfekte Vorbereitung auf das Konservatorium in Tilburg. Und man merkt das fast alle Leute die am Konservatorium in Tilburg studiert haben auch einen Job bekommen im Musicalland.

Für Dein Engagement in „Tanz der Vampire“, bei dem Du die Rollen des Professor Abronsius und Koukol performt hast, kamst Du damals nach Deutschland. Wie war das für Dich? Gab es besondere Herausforderungen?

Hahahaha, das kann man wohl laut sagen…ich konnte ein wenig Deutsch aber nicht genug um ein normales Gespräch zu führen und dann müsste ich eine der schnellst sprechende Rollen in Deutschland spielen…ich hab´s überlebt aber würde es jetzt komplett anders machen.

Deine größten Rollen hattest Du bis jetzt in Deutschland. Hast Du in der Zukunft vor, wieder Projekte in Deiner Heimat zu suchen oder möchtest Du in Deutschland bleiben?

Ich habe Deutschland und Österreich in meinen Herzen geschlossen und werde hier vorläufig auch bleiben.

Nach Deinem Engagement bei „Tanz der Vampire“ spieltest Du unter anderem die Rolle des Kaiser Franz-Josef in „Elisabeth“. Diese Rolle hast Du auch später in Berlin wieder performt. Wie war es für Dich, diese Rolle zweimal spielen zu dürfen?

Viele finden Franz-Josef eine Langweilige Rolle. Ich bin der Meinung, es gibt keine Langweilige Rollen. Es liegt nur daran wie man es spielt. Es ist absolut so das Kaiser Franz-Josef neben Elisabeth nicht so stark rüber kommt aber ich habe trotzdem versucht ihm einen Charakter zu geben wobei er seine Stärke zeigen kann. Und es ist natürlich fantastisch diese Rolle in 2 Städte spielen zu können….das hatte ich vorher mit Kardinal Richelieu auch schon gemacht wobei es da noch ein wenig schwerer war, da ich es da in 2 verschiedene Sprachen machen müsste.

 

Tarzan

 

Was ist für Dich das besondere an Tarzan?

Es ist mein Leben seid 4 Jahre und ich finde es noch immer ein sehr gutes Musical was seid 2008 Millionen von Leute in Deutschland begeistert hat!

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

3-4 Shows spiele ich meistens schon.

Wenn Du am Wochenende eine Doppelshow spielst, was machst Du dann zwischen den Shows?

Ich arbeite an verschiedene andere Projekte sowie Kurzfilme, Konzerte…..

Wie lang kannst Du dir noch vorstellen bei Tarzan mitzuspielen und wie lang läuft dein Vertrag noch?

Meinen Vertrag lauft noch bis Juni 2013 und die Show macht soviel Spass das man diese Show ewig machen kann!

Kam es bereits zu Pannen während der Show, an die Du dich sofort erinnerst und wie sahen diese aus?

Ja, es gab schon welche Pannen aber die waren nicht so Spannend. Meistens eine kleine Technische Störung.

Bei „Tarzan“ bist Du Walk in Cover für 3 verschiedene Rollen. Unter anderem stehst Du dann als Affenoberhaupt Kerchak auf der Bühne. – War es schwierig für Dich, dich in die Rolle eines Affen zu versetzen? Hattest Du dafür eine besondere Vorbereitung?

Ja, wir haben ein unglaublich gutes Kreativ Team was dich Optimal vorbereitet um so eine Rolle spielen zu können. Sie arbeiten ewig lang mit dir daran wie Gorillas sich bewegen und wie das Charakter von einen Silberrücken sein soll.

Auf der Bühne ist Deine Rolle Kerchak mit Tarzan´s Affenmutter Kala zusammen. Wie einigen bereits bekannt ist, bist Du im wahren Leben mit Melanie Ortner liiert. Wie ist es für Dich gemeinsam mit Deiner Partnerin auf der Bühne zu stehen?

Fantastisch!!! Melanie und ich sind schon über 8 Jahre zusammen und wir verstehen uns blind und das hilft natürlich unheimlich viel wenn man zusammenspielt!  

Tarzan ist als ein sehr akrobatisches Musical bekannt, kam es dadurch bei Dir schon mal zu schweren Verletzungen?

(klopft auf Holz) Nee, zum Glück hatte ich noch keine schwere Verletzungen

 Seit der Premiere im Dezember 2008 bist Du Teil des Musicals „Tarzan“. Wie ist es für Dich, von Anfang an dabei gewesen zu sein und was bedeutet es für Dich, Deine Rollen seit so langer Zeit zu spielen?

Es ist natürlich ein Vorteil wenn man die Premiere von einen Stück mit erlebt hat, weil man dann die ganze Vorbereitungen mitgemacht hat und das Stück durch und durch kennt. Und das ich meine Rollen solange schon spielen kann ist immer wieder spannend da soviele neue Leute dazu kommen und die Show dadurch immer wieder ein wenig anders ist.

Als Walk in Cover beherrschst Du 3 Rollen. Diese sind Kerchak, Porter und Clayton. War es am Anfang schwierig für Dich, diese 3 Rollen zu erlernen?

Schwierig nicht. Es war eine Herausforderung, aber genau das mag ich an meinen Job.

Wie bereitest Du dich vor einer Show auf Deine jeweilige Rolle vor?

Ich gehe IMMER durch meinen Text weil ich nicht das Risiko laufen will das ich Porters Text sage wenn ich Clayton spiele 😉

Und wie mittlerweile bereits bekannt sein sollte wollen wir zum Schluss auch Dir, Peter, ganz ganz herzlich Danken!! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir waren echt froh, dass du dir die Zeit genommen hast, trotz stressiger Arbeiten mit dem Kurzfilm „Alone“ und deinem Engagement bei Tarzan. Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Premiere des Kurzfilms und natürlich auch für deine weitere Karriere.

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Interview mit Julian Sylva

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© Julian Sylva

 

Es ist wieder mal so weit für ein neues Interview. Diesmal  gibt es spannende Antworten von Julian Sylva, der nicht nur ausgebildeter Musicaldarsteller ist und zur Zeit auch in Tecklenburg bei den Freilichtspielen bei „Maria Antoinette“ als Charles Boehmerv mitspielt sondern auch im „Movie Park Germany“ in CRAZY ACTION STUNT SHOW & SHADOWS OF DARKNESS – THE VAN HELSING SHOW mitspielt.

Seine Ausbildung als Musicaldarsteller hat er in Hamburg an der JOOP VAN DEN ENDE ACADEMY erfolgreich absolviert und hat bereits in Produktionen wie BEST OF MUSICAL, DIRTY DANCING, WEST SIDE STORY, 3 MUSKETIERE, EVITA, WITCHBOARD, DÄLLEBACH KARI und CRAZY FOR YOU auf der Bühne gestanden.

Doch nicht nur die Musicalbühne fasziniert ihn sondern das Fernsehn (ANNA UND DIE LIEBE), Improvisationstheater (MERLIN ENTERTAINMENTS) aber auch Stuntshows (MIRAGE ENTERTAINMENT).

Wie genau dieses Interesse am Stage Fighting und Stuntshows entstanden ist und weitere super interessante Einblicke ins Schauspielleben erfahrt ihr nun in dem nachfolgenden Interview.

Wenn Ihr nochmehr über Julian erfahren wollt könnt Ihr ihn auch gerne auf seiner Webseite besuchen. (www.juliansylva.de)

 

Allgemeines

 

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

 Entertainer, Möchtegern-Rockstar, Gaukler-Gesindel

Was ist für Dich das schönste am Tag?

Ihn langsam, gemütlich, bei Sonnenschein und mit einem leckeren Kaffee beginnen zu können – ein Luxus den man leider viel zu selten hat.

Was macht Dich glücklich?

Applaus, Ausschlafen, Sonne und Wasser.

Ohne was kannst Du nicht mehr leben?

Einen Internetanschluss.

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Morgenmuffel zu sein ist nicht wirklich ein Tick, oder? 😉

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Notizbuch und Stift

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

 Gesundheit. Beruflich wünsche ich mir, bald auch auf der kreativen Seite Fuß fassen zu können.

Wenn du ein Superheld sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

 Wie Spiderman an Fäden durch die Luft schwingen zu können, wäre cool.

Deine Lieblingsfarbe ist: schwarz

Dein Lieblingsauto ist: groß, schwarz und amerikanisch

Dein Lieblingstier ist: Tiger

Deine Lieblingskleidung ist: Jeans, T-Shirt, Lederjacke

Deine Lieblingsmusik ist: Rock

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: gute Thriller und Krimis, kein bestimmtes

Dein Lieblingsfilm ist: The Crow

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist:

 aktuell: Les Miserables, das ändert sich aber ständig

 

Schauspiel, Ausbildung, usw .

 

Wieso wolltest Du Musicaldarsteller werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

In den Beruf bin ich durch den Verlauf meiner Kindheit und alle weiteren Entwicklungen quasi hineingestolpert, so dass es irgendwann einfach der logische Schritt war diesen zu ergreifen. Während der Ausbildung und auch heute noch inspirieren mich Menschen, die scheinbar furchtlos auf der Bühne agieren, wie z.B. Drew Sarich oder Serkan Kaya. Auch die Arbeit mit Hanspeter Müller-Drossaart hat mich sehr beeindruckt.

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein Musicaldarsteller haben?

In diesem Beruf muss man vor allem belastbar sein, emotional wie körperlich. Viele Belastungen, z.B. das ständige unterwegs sein, immer wieder abgelehnt zu werden, Auditions machen (meist ohne davor ausreichend schlafen zu können) und ähnliches sind Dinge, die man sich vorher nicht ausmalt, welche dann aber einen großen Teil des Alltags in diesem Beruf einnehmen. Was die künstlerischen Fähigkeiten angeht, muss man entweder in einem Bereich unglaublich gut sein, oder in sehr vielen Dingen so gut wie möglich. Je mehr man kann, desto größer ist auch die Chance besetzt zu werden.

Was ist für Dich das Faszinierendste an Deinem Beruf?

Ich liebe es, Geschichten zu erzählen und Menschen zu unterhalten. Mich fasziniert, auf wie viele verschiedene Arten man das tun kann. Darum entferne ich mich auch immer wieder vom Musical um andere Bereiche des Entertainments kennen zu lernen.

Gibt es eine Traumrolle für Dich, die Du gerne einmal spielen möchtest?

Aktuell würde man mir mit „Enjolras“ in „Les Miserables“ und „Action“ in „West Side Story“ eine große Freude machen.

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Ich würde jederzeit wieder in der „West Side Story“ spielen – egal in welcher Rolle. Ansonsten hatte ich am meisten Spaß als Swing in „Dällebach Kari“: Eine fantastische Herausforderung acht verschiedene Positionen spielen zu müssen, teilweise aufgrund von personellen Engpässen mehrere davon gleichzeitig in einer Show, und das alles in Berndeutsch, also einer völligen Fremdsprache. Und „Dällebach Kari“ ist einfach ein wirklich tolles Stück.

Wie bist Du dazu gekommen Dich auf Bühnenkampf zu spezialisieren und als Stuntman zu arbeiten?

Ich habe in meiner ersten „West Side Story“ Produktion festgestellt, dass mir das Kämpfen sehr viel Spaß machte und ich ein gewisses Talent dafür habe. Danach habe ich versucht mich immer weiter in diesem Bereich fortzubilden und dabei den Spaß an der körperlichen und mentalen Herausforderung entdeckt. Durch einen glücklichen Zufall wurde ich dann letztes Jahr als Schauspieler für ein sehr gutes Stuntteam angefragt, das mir die Möglichkeit gegeben hat mich auch als Stuntman stark weiter zu entwickeln und dazu zu lernen. Dadurch habe ich in diesem Jahr das Glück in einer meiner Rollen ausgiebig kämpfen zu dürfen. Parallel dazu bilde ich mich in stuntspezifischen Dingen, z.B. Höhenstürzen, weiter und vielleicht kann ich im nächsten Jahr dann auch solche Rollen übernehmen.

Deine Karriere hast Du als erfolgreicher Turniertänzer mit zahlreichen Auszeichnungen wie zum Beispiel den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Standard- & Lateinamerikanische Tänze begonnen. Wie bist Du auf die Idee gekommen Dich dann als Musicaldarsteller ausbilden zu lassen?

Ich habe in der Oberstufe ein Jahr im Rahmen eines Schüleraustauschs in den USA verbracht und bin dort erstmals mit dem Theater in Berührung gekommen, zum Glück auch mit einem fantastischen Schauspiellehrer und Regisseur. Dort habe ich „Blut geleckt“ und meine ersten Erfahrungen auf der Bühne sammeln dürfen. Zurück in Deutschland wollte ich unbedingt schnell zurück auf die Bühne und habe bemerkt, dass dies als Mann mit tänzerischen Fähigkeiten recht einfach ist, da diese immer gebraucht und gesucht werden. Über eine Amateurformation bekam ich nicht einmal ein halbes Jahr später dann ein Casting für die Kölner Produktion von „Saturday Night Fever“, die damals Statisten mit tänzerischen Fähigkeiten suchte. Und so stand ich parallel zum Abitur bereits in einer Profiproduktion auf der Bühne und merkte, dass dies genau das Richtige für mich ist. Also beschloss ich mich ausbilden zu lassen und der Bühne treu zu bleiben.

Du bist bei den SONATINI STAGEKIDS Dozent für Choreographie, Jazzdance und Musicaljazz. Wie ist es für Dich mit Kindern zu arbeiten? Was ist das Besondere und was das Schwierige an dieser Arbeit?

Das Besondere ist, dass man die künstlerische und menschliche Entwicklung jedes Schülers genau beobachten und mit verfolgen kann. Das ist oft sehr schön und diese Erfahrung gibt einem sehr viel zurück. Die Schwierigkeit besteht darin, dass es eben Kinder sind, die ihren Spaß haben wollen, die schon einen langen Schultag hinter sich haben, wenn sie zu mir kommen und deren Konzentration manchmal dann auch nicht mehr wirklich vorhanden ist. Da braucht man dann viel Geduld und muss des Öfteren auch wieder von vorn beginnen. Aber letztendlich klappt es  doch immer wieder und das Endergebnis zu sehen, macht einfach glücklich.

Des Weiteren arbeitest Du auch als Schauspieler im HAMBURG DUNGEON, eine Rolle in der Du die Besucher erschrecken und verängstigen darfst. Was ist das spannende an dieser Rolle? Spielst Du dort eine bestimmte Rolle oder wechselst Du die Figuren?

Ich habe meine Tätigkeit dort Anfang Juni beendet. Es war ein sehr spannendes und lehrreiches Jahr und eine Erfahrung, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Jeder Schauspieler dort spielt alle zehn Rollen im Schichtdienst, d.h. immer drei bis fünf Rollen pro Tag im stündlichen Wechsel. Allein diese Vielzahl an extremen Figuren ist schon spannend. Man bekommt dort die Gelegenheit Figuren, Emotionen und „Ticks“ zu spielen, wie sie einem auf der Bühne so gut wie nie begegnen. Außerdem ist jede Show interaktiv. Man muss jederzeit mit voller Aufmerksamkeit dabei sein, denn man ahnt gar nicht, was für seltsame Dinge die Zuschauer teilweise von sich geben. Gleichzeitig muss man akustische und optische (für die Gäste nicht als solche identifizierbare) Signale beachten und selbst geben, damit der Takt, in dem die Gruppen durch das Dungeon gehen, erhalten bleibt. Dabei muss man als Schauspieler stets die Oberhand haben, sich behaupten und die Show führen. Man muss sozusagen alles gleichzeitig tun und niemand darf es mitkriegen. Diese Erfahrung kann man jederzeit auf der Bühne wieder nutzen. Alle sieben bis neun Minuten steht im Dungeon eine neue Gruppe von 36 Gästen vor einem: so viel Zeit, Raum und Möglichkeit sich auszuprobieren hat man sonst nie, auch, weil die Texte nur inhaltlich, nicht aber wortgetreu vorgegeben sind. Bei acht Stunden, die man an einem Arbeitstag spielt, lernt man außerdem seine Kräfte und die eigene Stimme zu dosieren und kontrolliert einzusetzen, denn das was man leistet ist absolute Schwerstarbeit. Des Weiteren bekommt man dort die Emotionen, die man im Zuschauer auslöst viel direkter mit als auf der Bühne, wo doch automatisch immer eine gewisse Distanz herrscht. Ich wurde im Lauf des Jahres dort angelacht, des Öfteren fragend angeschaut, panisch angeschrien und angespuckt… wo sonst kann einem das passieren? 😉

Du hast Deine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der JOOP VAN DEN ENDE ACADEMY in Hamburg abgeschlossen. Diese Schule hat einen weitverbreiteten Ruf. Würdest Du sagen, dass es die richtige Entscheidung war an dieser Schule deinen Abschluss zu absolvieren? Gibt es etwas, was Du an dieser Schule besonders findest, vielleicht sogar im Vergleich zu anderen Schulen?

Ich kann nur über die Zeit sprechen in der ich dort war, von 2004 bis 2007. Wir haben damals eine wirklich umfassende Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz genossen und hatten mit Sicherheit mehr Unterricht als an den meisten Schulen im deutschsprachigen Raum – dafür haben wir damals aber auch mit Abstand am meisten Geld bezahlt. Letztendlich kann ich nur sagen, dass aus meinem Jahrgang alle Absolventen erfolgreich im Beruf stehen. Ich denke das spricht für sich. Ich stehe seit vor meinem Abschluss nun seit über fünf Jahren fast nonstop im Engagement und musste bisher -klopf auf Holz- noch nie kellnern gehen oder ähnliches. Insofern war es für mich mit Sicherheit die richtige Entscheidung mich dort ausbilden zu lassen.

Verwehren möchte ich mich gegen das weitverbreitete Gerücht man würde als Schüler der Academy im Anschluss automatisch bei „Stage Entertainment“ einen Job bekommen. Dies stimmt so einfach nicht. Jeder von uns muss durch die gleichen Auditions wie jeder andere auch. Der einzige Unterschied der besteht ist, dass die Castingabteilung uns aus unseren Prüfungen schon kennt, was ein Vorteil genauso wie ein Nachteil sein kann. Von den gut fünf Jahren, die ich nun im Beruf stehe habe ich nur gut ein Jahr für „Stage Entertainment“ gearbeitet, den Rest der Zeit für Stadttheater, Sommerfestspiele, Freizeitparks, Entertainmentbetriebe und freie Produzenten.

 

MARIE ANTOINETTE

 

Auf was freust Du Dich bei Marie Antoinette am meisten?

In Tecklenburg zu arbeiten ist immer etwas ganz Besonderes. Dort herrscht eine wunderbare, fast familiäre Atmosphäre. Außerdem freue ich mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit Regisseur Marc Clear, dessen Art Regie zu führen ich sehr schätze.

Was ist für Dich das besondere an Marie Antoinette?

Ich denke das spannende an diesem Stück ist, dass es zwei Widersacherinnen in Form von „Marie Antoinette“ und „Magrid Arnaud“ gibt, keine davon aber vom Stück als gut oder schlecht dargestellt wird. Beide Figuren sind das Produkt ihrer Lebensumstände, und das Publikum darf zusehen wie beide Frauen sich darin entwickeln. 

Marie Antoinette ist bereits die dritte Aufführung, bei der Du bei den Freilichtspielen in Tecklenburg mitwirkst. Was ist das Besondere am Freilichttheater, speziell vielleicht auch in Tecklenburg?

 Das besondere an Tecklenburg hatte ich ja bereits erwähnt – die Atmosphäre dort, im Ort und auf der Bühne, ist einfach unschlagbar und ich würde jederzeit wiederkommen. Der Reiz von Freilichttheatern im allgemeinen ist denke ich das „Spiel mit dem Wetter“. Egal ob eine Show im Regen stattfindet oder der Sonnenuntergang gerade eine einfach unglaubliche Lichtstimmung zaubert, es entsteht immer etwas Magisches, das in keinem geschlossenen Theater entstehen kann. Wenn „Tony“ in der „West Side Story“ am Ende im strömenden Regen erschossen und von der Bühne getragen wird kann einfach nichts mit der Stärke dieses Bildes mithalten… dafür steht man doch gerne mal im Regen.

Wie viele Shows spielst Du in etwa in einer Woche?

 Zur Zeit spiele ich an zwei bis drei Tagen abendfüllend „Marie Antoinette“ in Tecklenburg und an drei bis vier Tagen jeweils zwei bis fünf Shows pro Tag im „Movie Park Germany“. Aktuell habe ich also eine klassische Sechs-Tage-Woche. 

Spielst Du lieber in einen Musicalengagements oder in einer Stuntshow? Was fasziniert Dich mehr?

Das ist sehr schwer zu beantworten. Es sind wirklich zwei komplett unterschiedliche Welten, sowohl was die Menschen angeht, die darin arbeiten als auch was die Shows an sich angeht. Jede hat ihre eigenen Herausforderungen, Vorteile und Schwierigkeiten. Ich mag beide und im Moment komplettieren mich beide Seiten ganz gut. Ich bin zufrieden. 🙂

 

 

Auch hier möchten wir uns natürlich in aller Form ganz herzlich bei Julian bedanken. Unser besonderer Dank gilt Deinem Interesse und diesem wirklich sehr spannenden, informativen und unserer Meinung nach in –den-Bann-ziehenden Interview. Wir finden es wirklich toll, dass Du Dir dafür Zeit genommen hast und das trotz Deines vollen Terminkalenders.

Wir wünschen Dir natürlich auch weiterhin  viel Erfolg und Spaß bei dem was du machen wirst, genieß die aktuelle Freilichtspielsession! Des Weiteren wünschen wir Dir auch weiterhin viel Freude mit Deinen folgenden Engagements.

 

Vielen Dank

Das Heutemalkreativ-Team

Interview mit Kim-Sarah Brandts

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© Kim-Sarah Brandts

Diesmal tauchen wir mit unserem Interview wieder in die Schauspielerei ein. Unsere heutige Interviewpartnerin ist Kim-Sarah Brandts. Sie wird den meisten bekannt geworden sein durch ihren Auftritt in der Telenovela „Rote Rosen“ in der sie die Rolle der Jule Jansen verkörpert. Ebenfalls spielte sie die Rolle der intriganten Direktorin Helena Schmidt-Heisig in der Serie „Hand aufs Herz“.

Auch in einigen Fernsehfilmen und anderen Serien hatte sie bereits Gastauftritte u.a in „Das Traumschiff – Singapur (ZDF)“, in der Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“ im ZDF oder auch „Im Tal der wilden Rosen – Verzicht aus Liebe“  im ZDF.

Angefangen hat sie mit ihrer Rolle der Krankenschwester Jule in der Serie „St. Angela“.  Und dass Kim-Sarah nicht nur Erfahrungen im Bereich der Schauspielerei hat, zeigen ihre Modelfotos für das Männermagazin „Maxim“ im Jahr 2004.

Wie sie zur Schauspielerei gekommen ist, was sie über die Zeit bei „Hand aufs Herz“ und ihren Wiedereinstieg bei „Rote Rosen“ denkt könnt ihr im folgenden Interview erfahren.

Allgemeines

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?

Zuverlässig, offen, kommunikativ, freundlich

Was ist für Dich das schönste am Tag?

 Sonne

Was macht Dich glücklich?

Sonne, Liebe, Leben, Familie & Freunde

Hast Du einen besonderen Tick oder eine Macke die Du mit uns teilen möchtest?

Ich liebe Äpfel und Joghurt und habe daher immer einen großen Vorrat Äpfel zu Hause und packe immer 2-3 Äpfel ein für unterwegs. Genau wie einen Löffel, falls ich mal einen Joghurt essen möchte.

Was wünscht Du dir für deine Zukunft?

Gesundheit, Liebe, Glück

Wenn du eine Superheldin sein könntest, was wäre dann deine Fähigkeit/en?

Ich könnte fliegen

Deine Lieblingsfarbe ist: türkis

Dein Lieblingsauto ist: mein Mini

Dein Lieblingstier ist: Schmetterling

Deine Lieblingskleidung ist: leger, sportlich habe aber auch Spaß daran, die feminine Seite auszuleben und mich chic zu machen 😉 je nach Laune und Anlass

Dein aktuelles Lieblingsbuch ist: meine Drehbücher ;-P

Dein Lieblingsfilm ist: Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich  

Dein Lieblingstheaterstück (und/oder) Musical ist: Tarzan, König der Löwen

Schauspiel, Ausbildung, usw .

Wieso wolltest Du Schauspielerin werden? Hat Dich bei deinem Berufswunsch eine Person oder etwas anderes inspiriert?

Hmm, es kam eher eins zum anderen

Welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten sollte für Dich ein SchauspielerIn haben?

Er sollte offen sein, sich fallen lassen können und nicht darüber nachdenken, wie er gerade aussieht. Man sollte Geduld mitbringen ;-P

Was ist für Dich das faszinierendste an Deinem Beruf?

Wenn man es schafft, andere Menschen zu berühren und mitzureißen mit dem, was man spielt.

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Kann man so nicht sagen. Jede für sich!! Bis jetzt hatte ich keine, die ich nicht mochte.

Hand aufs Herz

Gab es am Anfang irgendwelche Herausforderungen bei den Dreharbeiten von „Hand aufs Herz“, vor denen Du Angst oder Zweifel hattest?

Ich hatte keine Angst, wohl aber Respekt vor der Aufgabe, eine hinterhältige Direktorin zu spielen, da ich meist jünger geschätzt werde und niedlich oder kindlich wirke. Es hat riesen Spaß gemacht und ich war sehr dankbar, dass man mir diese Chance gegeben hat!

Wenn Du dir selbst eine Zukunft für Deine ehemalige Rolle hättest wünschen können, wie hätte diese ausgesehen?

Da gäbe es einige schöne Ideen .. 😉

Gab es für Dich einen sehr besonderen Moment während Deiner Zeit bei „Hand aufs Herz“, über den Du gerne etwas erzählen möchtest?

Die gesamte Zeit war einzigartig! Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl in Berlin und als Teil der Produktion und im Kollegium gefühlt!

Wenn Du an diese Zeit zurück denkst, an was denkst Du da als erstes?

An die tolle Arbeitsatmosphäre… Berlin, Sommer,

Du hast in Deiner Karriere bisher vorwiegend in Serien wie zum Beispiel „St. Angela“, „Hand aufs Herz“ oder „Rote Rosen“ mitgespielt. Was ist für Dich das Besondere an Serien, beziehungsweise: Was gefällt Dir an diesem Format wiederum nicht?

Ich finde es klasse, in einem Team zu wachsen, gemeinsam etwas schaffen, den Rückhalt zu erfahren, zu sehen, wie so viele Menschen Hand in Hand greifen..

Wie war es für Dich bei „Hand aufs Herz“ eine intrigante Schuldirektorin zu verkörpern? War es für Dich schwierig, eine so „extreme“ Rolle zu spielen

Es war großartig! Ich empfand es als besonders toll, mla gegen meinen Charakter und meine Optik zu spielen. Da hat man mal die Gelegenheit, gewisse Dinge auszuprobieren. Mir hat es großen Spaß gemacht und da man mich meist eher als das liebe Mädchen sieht, war ich –wie gesagt- sehr dankbar für diese Chance!

Rote Rosen

Von 2006 bis 2009 hast Du bereits die Rolle der Jule Jansen in „Rote Rosen“ verkörpert. Wie ist es für Dich, jetzt wieder diese Rolle zu spielen?

Vertraut, heimisch, spitze! Es macht Spaß und ich freue mich zurück zu sein!!!

War es schwer für Dich wieder in die Rolle der Jule Jansen zu schlüpfen oder hattest Du das Gefühl sofort wieder an damals anknüpfen zu können?

Ich konnte sofort anknüpfen. Erst hatte ich etwas Lampenfieber. Aber als die erste Klappe fiel, fühlte es sich an, als war ich nie weg. Das war toll.

Wie war für Dich das Wiedersehen mit den für Dich bekannten Darstellern am Set?

Harmonisch, überschwänglich freudig, vertraut, spitze!!

Zum Schluss wollen wir uns auch bei Jemma-International bedanken, im speziellen bei  Sones und Hephylax, für die schnelle Übersetzung des Interviews und der erneuten Zusammenarbeit.

 

Aber ganz besonders wollen wir uns nochmal herzlichst bei Kim-Sarah Brandts bedanken für das Mitmachen und dem tollen Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei deinem jetzigen Engagement und bei den hoffentlich Vielen die noch kommen werden.

Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen.

Interview with Kim-Sarah Brandts (english)

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© Kim-Sarah Brandts

This time we are back in the field of acting. Our interviewee today is Kim-Sarah Brandts, which most of you become aware through her appearance on the soap opera „Rote Rosen“. In this soap opera she played the role of “Jule Jansen”. In addition, she played the role of the scheming director “Helen Schmidt Heisig” in the series „Hand aufs Herz,“ which was seen daily on television last year. Also in some TV movies and other series she had already guest appearances, for example “Das Traumschiff – Singapur (ZDF)”, the serie “Stubbe – Von Fall zu Fall (ZDF) or “Im Tal der wilden Rosen – Verzicht aus Liebe (ZDF).

The plunge in the play environment, she managed through her first major role in the series “St. Angela”. She played the role of Jule, the nurse. And that Kim-Sarah is not only versatile and has experience in acting shows her modeling photos in the men’s magazine „Maxim“, which appeared in 2004.

How Kim-Sarah came to the idea to become an actress and what she thinks about her time at “Hand aufs Herz” and her re-entry at “Rote Rosen” can you find out in our interview.

We hope you enjoy reading!

General

How would you describe yourself?

Reliable, open, communicative, friendly

What do you think is the best part of the day?

Sun

What makes you happy?

Sun, love, life, family and friends

Do you have a particular habit or quirk that you want to share with us?

I love apples and yogurt, and therefore always have a large supply of them at home. I always

pack 2-3 apples when I’m on the go. Also a spoon, in case I happen to feel like eating a yogurt.

What do you want for your future?

Health, love, happiness

If you could be a superhero, what would your superpower/ability be?

I could fly

Your favorite color is?

Turquoise

Your favorite car is?

My Mini

Your favorite animal is?

Butterfly

Your favorite thing to wear is?

Casual, sporty, but I also like living out my feminine side and dressing up, depending on the

mood and occasion. 😉

At the moment, your favorite book is?

My screenplays ;-p

Your favorite movie is?

Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich (aka Meet the Fockers)

Your favorite Play and/or Musical is?

Tarzan, The Lion King

Drama, Education, etc…

Why did you want to become an actress? Were you inspired by a person, or by

something else?

Hmmm, one thing more or less led to the other…

What are the characteristics and skills that an actor should have in your opinion?

One needs to be open, to be able to just let go and not think about how one looks in just that

moment. You also need patience. ;-p

What do you think is the most fascinating thing about your job?

If I manage to touch other people, and sweep them away with how I play my role.

What has been your favorite role?

I can’t really answer that. Each one is unique. I’ve never had one that I did not like.

Hand aufs Herz

Were there any challenges when you began shooting Hand aufs Herz that caused

anxiety or doubt for you?

I wasn’t afraid, but had a healthy respect for the task of playing a conniving principal because

I’m usually perceived as younger and come across as cute or childlike. It was a lot of fun, and I

was very grateful to be given the chance!

If you could have envisioned a future for your former role, how would it have

looked like?

There would be some lovely ideas…. 😉

Is there any special moment during your time with Hand aufs Herz that you’d like

to tell us about?

My entire time there was exceptional! I immediately felt very comfortable in Berlin, and fell in

with the production and colleagues right away.

When you think back on those days, what comes to mind first?

I think of the great working atmosphere… of Berlin, summer…

In your career thus far, you’ve mostly had roles in TV series – such as „St.

Angela“, „Hand aufs Herz“ and „Rote Rosen.“ What do you like or not like about

working in this format?

I think it’s great to be able to grow as a team, to create something together, to experience the

support, and to see so many people working hand in hand…

What was it like for you to play a scheming school principal on Hand aufs Herz?

Was it difficult for you to play such an extreme role?

It was great! It was especially great to play something against my own character and look, for

once. It gives one the opportunity to try out certain things. It was a lot of fun for me because I’m

usually seen as more of a girl next door type – so, as I said, I was very grateful for the

opportunity!

Rote Rosen

From 2006 through 2009 you played the role of Jule Jansen on „Rote Rosen.“

How is it for you to be back in this role again?

Familiar, homey, great! It’s fun and I am glad to be back!

Was it difficult for you to slip back into the role of Jule Jansen, or were you

immediately able to continue on from where you left off?

I was able to continue on immediately. At first I had a little stage fright, but when the first take

started it felt as if I had never been gone. It was great.

How was the reunion on set with the cast members you knew from before?

Harmonious, joyously happy, familiar, top!

Finally, we want to thank also Jemma-International, in particular “Sones” and “Hephylax” for the quick translation of the interview and the renewed cooperation.

 

But especially we also like to give our gratitude to Kim-Sarah Brandts for her participation and this great interview.

We wish you continued success with your current commitment and the many more that will follow. Thank you!

 

We hope you enjoy reading!